Das schwule Soap-Paar Christian Mann und Oliver Sabel haben eine ganze Schar von Fans, weltweit, viele von ihnen haben die im Fernsehen übertragene Version der Verbotenen Liebe, noch nie auf dem Sender, der diese ausstrahlt, gesehen, verfolgen die Serie aber stattdessen über die täglich im Internet veröffentlichten Clips. Ich habe mit beiden Schauspielern kürzlich beim "Gays of Our Lives"- Fanwochenende geplaudert und diese Unterhaltung war so lang und interessant, dass ich diese in zwei Parts aufteilen musste! Gay soap couple Christian Mann and Olli Sabel have a worldwide legion of fans, most of whom have never seen the televised version of Forbidden Love, the German show on which they appear, but instead follow them via daily clips posted on the Internet. I had a chat with both actors during the recent Gays of Our Lives fan weekend and the conversation was so long and interesting that I had to split it into two parts.
Part 1 - veröffentlicht 25. Mai 2010
AfterElton.com: Seid ihr vorher schon einmal in New York gewesen? Have you been to New York before?
Jo Weil: Es ist das erste Mal und wir sind beide total aufgeregt, hier zu sein. Als wir ankamen, hat es und die Sprache verschlagen, weil wir uns so gefreut haben, in dieser fantastischen Stadt zu sein. It’s the first time and we’re both so thrilled to be here. When we arrived we were just baffled because we were so excited to be in this amazing town.
Thore Schölermann: Vom Flugzeug, der Blick auf die hohen Gebäude ... das war so beeindruckend. From the airplane, looking at the tall buildings … it was so impressive.
AE: Als ich vorhin mit euch gesprochen habe, sagtet ihr, ihr werdet zuerst gefilmt. Wo habt ihr gefilmt? When I spoke to you earlier today, you said you were filming first. Where did you film?
JW: Wir haben für den Chrolli-Vlog gedreht. Wir haben ein Special gefilmt. Eine Christian und Olli Geschichte ... wir dürfen nicht zu viel darüber erzählen, aber die beiden gehen für eine Weile zusammen nach New York und im Video geht es darum, was sie gemeinsam in New York erleben. We were filming for the Chrolli video blog. We were filming a special. Christian and Olli in the storyline … we’re not allowed to tell too much about the story, but they go to New York together for a while, so the video blog is about what they experience in New York.
TS: Das Video und alles andere werden im Netz veröffentlicht, wenn die Story aktuell davon handelt. The video blog and other stuff will be put on the Internet when it’s in the story.
JW: Wir können nicht zu viel sagen, weil wir nicht verraten dürfen, warum Christian und Olli in New York sind. (Pause) Es sind unsere ersten Dreharbeiten in New York und wir sind so stolz, denn Amerika ist für uns wie Hollywood und große Filme und jetzt sind wir hier. Heute Morgen hatten wir einige Drehs im Rockefeller-Center. We can’t say too much because we can’t explain why Christian and Olli are in New York. (Pause) It’s our first filming in New York and we’re so proud because America for us is like Hollywood and big films and now we’re here. This morning we did some filming at Rockefeller Center.
AE: So wird das im Vlog zu sehen sein und nicht in der Serie?
So this is going to be on the video blog, but not on the show itself.
JW: Ihr werdet erfahren, warum Christian und Olli nach New York gehen und es wird ein kleines Stück von unseren Erlebnissen hier in New York in der Serie gezeigt. Aber das Meiste von dem, was wir hier filmen, wird im Vlog zu sehen sein. Es gibt ein paar extra Goodies für die Fans und es wird dort etwas geben, was in der Serie nicht gezeigt wird. You will get some explanation as to why Christian and Olli go to New York and there will be a tiny piece of what we experience here on the show. But most of the stuff we’re filming will be on the video blog. It’s some extra goodies for the fans and you’ll get something there that you won’t get on the show.
AE: Was habt ihr gedacht, als man euch sagte, dass ein Event organisiert wird, bei dem ihr eure amerikanischen Fans treffen könnt?
How did you feel when they told you they were setting up this event where you could meet your American fans?
TS: Wir konnten es nicht glauben.
We couldn’t believe it.
JW: Aber wir waren sofort begeistert. Es ist eine Kombination von zwei coolen Dingen: Die Möglichkeit für unsere Fans uns zu treffen und für uns unsere amerikanischen Fans zu treffen, wir haben ja sonst keine Gelegenheit, sie persönlich zu sehen, wie in Deutschland unsere deutschen Fans, und es ist perfekt, das mit dieser Wohltätigkeitsveranstaltung zu verbinden. Ich denke, das ist es, was jeden so stolz macht, dass wir diese großartige Sache zusammen machen können. Wir können unsere Fans treffen und nebenbei Geld für einen guten Zweck sammeln. But we wanted to do it. It’s a combination of two cool things: the possibility for fans to meet us and for us to meet our American fans because we don’t get the chance to see them personally like we do in Germany with our German fans, so it’s perfect to be able to combine that with this charity affair. I think that’s what makes everybody so proud that we can do this big thing together. We can meet our fans and raise money for a good cause.
AE: Warum ist Wohltätigkeitsarbeit wichtig für euch? Why is doing charity work important to you?
JW: Ich denke, es ist eine gute Sache, dass wir durch unseren Job die Möglichkeit bekommen, etwas zu tun, um die Welt besser zu machen und weil wir in der Öffentlichkeit stehen, kennen uns die Menschen und wir sind für viele eine Art Vorbild und so ist es eine tolle Sache, dadurch die Möglichkeit zu haben, andere Leute zu überzeugen, etwas für die verschiedenen Organisationen zu tun. In unserem Fall ist es AIDS. Ich denke, es ist wirklich wichtig, die Menschen zu erinnern, an Aids zu denken und sie nie vergessen sollten, dass Aids noch immer ein aktuelles Thema ist. Und es ist schön zu wissen, dass wir die Möglichkeit dazu haben, in gewisser Weise… I think that’s the good thing about our job is that we get to do something to make this world better and because we’re in the public, people know us and we are kind of icons for many people and so it’s a great thing to be able to use this to convince people to work for different charities. In our case it’s AIDS. I think it’s really important to remind people that AIDS is a big thing to think about and you should never forget that it’s still there. And it’s good to know we have the power, in a way …
TS: Wir haben die Möglichkeit viele Leute zu erreichen und wir sollten die Möglichkeit nutzen, wo immer wir können.
We have the power to get many people involved and we have to use that if we can.
JW: Und weil wir im Fernsehen sind, hören die Leute auf uns.
Because we’re on television people will listen to us.
TS: Und unglaublich viel kann man über das Internet erreichen. Hier in New York trafen wir einen Mann auf der Straße, er kam zu uns und sagte: 'Ich kenne euch. Ich kenne euch aus dem Fernsehen.' And the power of the Internet is so unbelievable. We met a guy on the street here in New York City who came up to us and said, ‘I know you, right. I know you from television.’
AE: Wie ist es für euch, die Möglichkeit zu haben, eure amerikanischen Fans zu treffen?
How does it feel to have the chance to meet your American fans?
JW: Großartig. Wir bekommen so viel Unterstützung von ihnen. Wir bekommen so viele Geschenke und Mails, die uns Kraft und Stärke geben und uns davon überzeugen, dass wir das richtige tun und deshalb ist es eine wunderbare Gelegenheit, danke zu sagen, diese Menschen kennen zu lernen und etwas zurück zu geben. Great. We get so much support from them. We get so many presents and e-mails that give us power and strength and convince us that it’s right what we’re doing and so it’s a wonderful opportunity to say thank you, to get to know these people and to give something back.
TS: Und die amerikanischen Fans sind ganz anders als die deutschen Fans.
And American fans are really different (from) German fans.
AE: Wie? Was ist anders?
How? How are they different?
TS: Sie sind mehr begeistert. Leidenschaftlicher. Sie stehen wirklich hinter dem, was wir sagen und was wir tun. Und es bedeutet sehr viel mehr für sie. In Deutschland ist es wie: 'Hey, das ist gut, aber es ist nur eine Soap' Und man lächelt ein wenig darüber. Aber hier sind sie viel leidenschaftlicher. Ich denke, das ist das richtige Wort dafür. They’re more intense. More passionate. They’re really into what we say and what we do. And it means so much more to them. In Germany, they’re like: ‘Hey, it’s good, but it’s only a soap opera.’ And they smile about it a little bit. But here they’re more passionate. I guess that’s the best word for it.
AE: Warum ist das eurer Meinung nach so? Warum ist das eurer Meinung nach so unterschiedlich?
Why do you think that is? Why do you think there’s such a difference?
JW: Ich denke, unsere Geschichte berührt die Menschen hier auf andere Art. In Deutschland sind die Menschen gewohnt, schwule Storys im Fernsehen zu sehen, das ist nichts Seltenes, aber hier ist es noch etwas ganz Besonderes, ein schwules Paar ganz normal zu sehen und ich denke, das ist, was viele Menschen berührt und warum sie so enorm darauf reagieren. I think our storyline touches people in a different way here. In Germany, people are used to this gay storyline on television so it doesn’t move people as much, but here it’s still very special that you can see a gay couple in such a normal way and I think that’s what moves many people and makes them have such a big reaction.
AE: Hier in Amerika haben oder hatten wir zwei Soaps mit homosexuellen Storys. Eine ist As the World turns, welche beendet wird und die andere ist One Life to Live, die die Schauspieler rausgeschmissen haben, weil sie sagten, dass deren Charaktere beim Durchschnitts-Publikum keine Anklang fanden. Wie denkt ihr darüber? Well, here in America we have or had two soaps with gay storylines. One is As the World Turns, which is going off the air, and the other is One Life to Live, which fired their actors because they said their characters didn’t resonate with the mainstream audience. How do you feel when you hear things like that?
TS: Es ist traurig
It’s sad.
JW: Man kann nie im Voraus sagen, was gut läuft oder nicht gut ankommt, das Schlimme daran ist es, dass es ein schwules Paar war und dass sie es damit erklärt haben, weil es ein schwules Paar ist. Für uns ist das schwer nachvollziehbar, weil das in Deutschland ganz anders ist.
You can’t predict what’s going to work or not, but it’s sad that it was a gay couple and that the explanation was because it’s a gay couple. I think it’s hard for us to comprehend because it’s very different in Germany.
AE: Ihr Jungs seid so bekannt, dass es eine amerikanische Version eurer Beziehung geben wird. Was habt ihr gedacht, als ihr davon gehört habt?
You guys became so popular that they’re doing an American version of your relationship. Now how did you feel when you first heard about that?
TS: Wir dachten, es sei ein Witz. Wir haben es im Internet gelesen. Hier in Amerika habt ihr so viele große Shows, warum also sollte eine amerikanische Produktionsfirma eine deutsche Geschichte kaufen wollen.
We thought it was a joke. We read about it on the Internet. You have so many big shows here in America so we thought why should an American production company buy a German storyline.
JW: Normalerweise ist es umgekehrt. Üblicherweise sehen wir eine große amerikanische Show und wir kaufen dann die Rechte und machen eine deutsche Version davon und als wir nun hörten, dass eine verhälnismäßig kleine Geschichte aus einer deutschen Soap zu einer Primetime-Show in den Staaten werden könnte, waren wir wirklich überrascht. Normally it’s vice-versa. Usually we see a big American show and we buy the rights and do a German version and to hear that a comparatively small storyline from a German soap might make it to a primetime show in the States was just surprising.
TS: Nun hoffen wir, dass wir, wenn gedreht wird, vielleicht auch eine kleine Rolle bekommen.
Now we’re hoping that perhaps when they film it, we get a small part.
JW: Das wäre eine geile Sache für uns. Darauf wären wir sehr stolz.
That would be the best thing for us. It would make us so proud.
AE: Beim Casting dürft ihr zwar nicht mitreden, aber wen würdet ihr eure jeweilige Rolle gerne spielen sehen?
Now you don’t have any say in casting, but who would you each like to play you?
JW: Diese Frage habe ich schon in einem anderen Interview beantwortet. Es gibt zwei Schauspieler, die ich mir für die Rolle des Olli vorstellen könnte. Der eine wäre Matt Dallas, der in Kyle XY eine Hauptrolle spielte – weil ich den Schauspieler mag oder Ian Somerhalder. Er spielt bei Vampire Diaries. Ich glaube, das wären zwei gute Schauspieler, den Olli zu spielen.
I answered that question in another interview. There are two actors I could imagine playing Olli. One would be Matt Dallas who starred in Kyle XY – cause I just like the actor, or Ian Somerhalder. He’s on Vampire Diaries. I think these two would be good actors to play Olli.
AE: Und du Thore? Wer sollte deine Rolle spielen?
And what about you Thore? Who would you like to play you?
TS: Ich denke, es gibt niemanden, der mich spielen kann, also muss ich es selbst machen. [lacht]. Ich habe bisher nicht darüber nachgedacht, deshalb bin ich nicht sicher, aber ich werde mal überlegen.
I think there’s nobody who can play me so I have to do it myself. [laughs]. You know, I haven’t thought about it so I’m not sure, but I’ll have to think about it.
AE: Jo, du hast schon einmal eine ganze Zeit lang in der Serie gespielt und bist dann ausgestiegen. Als du zurück kamst, haben sie dich wegen der Idee geholt, Thores Partner zu spielen? Jo, you were with the show for a while and then you left. When you returned, were they bringing you back with the idea of being a love interest for Thore?
JW: Als sie mich baten zurück zu kommen, sagten sie mir, dass sie planten, ein neues schwules Paar zu schaffen, und ob ich an der Rolle Interesse hätte. Und als ich ja sagte, haben sie damit begonnen, Christian schwul werden zu lassen.
When they asked me to come back, they told me they were planning to create a new gay couple and if I would be interested in that. And if I was interested, they were going to make Christian gay.
TS: Und ich wusste nichts davon. I didn’t know that.
JW: Ja, ich wusste vor dir, dass du schwul bist [lacht]. Hätte ich nein gesagt, hätte man diese Story, glaube ich, nicht gemacht. Yeah, I knew you were gay before you did [laughs]. But if I had said no, I don’t think they would have done the storyline.
AE: Warum hast du entschieden, wieder einzusteigen?
So what made you decide to come back?
JW: Ich bin damals ausgestiegen - ich kam bei meinem Einstieg gerade aus der Schauspiel-schule und ich wollte nun einige andere Sachen ausprobieren. Während ich weg war, hatte ich eine Rolle in einer Serie zur Haupt-sendezeit und spilete Theater und einige andere Sachen. Und als sie mich 2007 gebeten haben, zurück zu kommen, fühlte es sich für mich wieder richtig an. Und als ich die Story hörte, hörte sich diese für mich nach einer guten Story an und ich sagte, warum nicht. Als ich aus der Serie ausgestiegen bin, habe ich nie gesagt, 'ich komme nicht zurück', wie das viele Kollegen tun. Ich habe gesagt: 'Vielleicht kommt Olli eines Tages zurück.' When I left the show before it was because I had just gotten out of drama school before joining and I wanted the chance to do some other things. And while I was gone I got to do a primetime show and theater and some other things, so when they asked me to come back in 2007, it just felt right. And when I heard about the storyline, it sounded like a good storyline to me so I said why not. When I left the show, I never said I’d never come back, as many colleagues do. I said: ‘maybe one day, Olli will be back.’
AE: Thore, vorher hattest du in deiner Serienrolle Freundinnen, was dachtest du, als du davon erfahren hast, dass es nun in eine andere Richtung gehen sollte?
Thore, before this your character had girlfriends, so how did you feel when you learned they were taking him in this direction?
TS: Das war ein ziemlicher Schock. Mein Chef bat mich in sein Büro und er sagte: 'Wir haben große Pläne mit dir... du wirst schwul.' Zuerst dachte ich, es sei ein Scherz und ich musste zuerst darüber nachdenken, weil ich mir nicht sicher war, ob ich eine schwule Rolle ehrlich und vor allem überzeugend spielen konnte. Das zu spielen, war schwer, weil es so anders ist, als ich es bin. Ich hatte wirklich Angst, ich könnte das nicht und habe dann etwa drei Wochen darüber nachdenken müssen. It was quite a shock. My boss told me to come to his office and he said, ‘we have big plans for you … you’re going to be gay.’ I thought it was a joke at first and I had to think about it because I wasn’t sure if I could play a gay character truthfully or convincingly. It was hard to play because it’s so different from me. I was really afraid I couldn’t do it so I had to think about it for about three weeks.
AE: Aber es lief gut. Ich meine, ihr konntet nicht wissen, wie gut das laufen würde … nicht nur in Bezug auf die Serie, auch alles andere, was dann kam. But it worked out. I mean you couldn’t have imagined how well it was going to work out … not just in terms of the show, but everything else that came with it.
JW: Ja. Wir können wirklich stolz darauf sein, was wir erreicht haben und wie viel Herz und Energie und Arbeit wir in diese Story stecken. Wir kommen gut miteinander zurecht …
Yes. We can be really proud of what we created and how much heart and energy and work we put into this story. There’s a chemistry between us …
TS: Jo ist ein guter Kollege. Wir sprechen über die Geschichte, und wir wollen darüber sprechen und wir wollen an der Geschichte arbeiten. Ich denke, es ist wichtig ist, dass wir nicht nur unseren Text lesen und die Szenen runterspielen. Es ist wichtig, darüber zu sprechen, was du mit der Geschichte machen willst und was du erreichen willst. Jo is a good colleague. We talk about the story and we want to talk and we want to work with the story. I think it’s important that we just not read the lines and do the scene. It’s important to talk about what you want to do with the storyline and what you want to create.
JW: Wir opfern viel von unserer Freizeit, um den Stoff zu besprechen und versuchen immer, es noch besser zu machen. Wenn es etwas gibt, was wir nicht verstehen, fragen wir unserem Producer oder schlagen andere Dinge vor. Wir arbeiten wirklich daran und wir sind sehr stolz, auf unsere Arbeit. We spend a lot of our free time talking about stuff and trying to make it better. If there’s something we don’t get, we go to our producer and ask and suggest other things. We really work on this and we’re very proud of what we do.
Part 2 - veröffentlicht 02. Juni 2010
AE: Nachdem ihre eine solche große Story hattet, ward ihr dann für eine längere Zeit nur als eine Art Hintergrund-material zu sehen. Die Fans hassten es, wie war es für euch, auf Eis gelegt zu sein und nur noch eine nebensächliche Rollen zu spielen? After having such a huge storyline, you were sort of background material for a very long time. The fans hated it, but how did you feel about being on the backburner and not working?
JW: Das haben wir gehassst. Gut, es ist eine Serie und in dieser gibt es gibt 24 Figuren, und natürlich ist es klar, dass unsere Geschichte nicht immer im Vordergrund stehen kann, aber wir lieben, was wir tun und wir lieben es, viel zu drehen, und als wir nicht so viel drehen konnten, war uns manchmal ein wenig langweilig. Zumindest hatten wir während dieser Zeit die Gelegenheit, jede Menge für die Presse zu machen und wir gingen zu Events und machten Wohltätigkeitsarbeit, so hatten wir einiges zu tun. We hated it. It’s a soap opera and there are 24 characters, and it’s clear that you can’t be on the front all the time, but we love what we do and we love to film a lot, and during the time we didn’t have that much to do, it was kind of boring from time to time. At least we had the chance to do a lot of press stuff during this time, and we went to events and did charity work, so we had something to do.
TS: Unsere Regisseure mochten das auch gar nicht, weil wir nicht viel zu tun hatten, spielten wir im Backround herum und sie meinten in etwa: 'Nein, nein, nein… ihr müsst damit aufhören, weil der Schwerpunkt nicht auf euch liegt.' The directors hated us because we had nothing to do and we we’re playing around in the background and they were like ‘no, no, no… you have to stop that, because the focus is not on you’
JW: Ja, auch wenn du nur im Hintergrund stehst, musst du deinen Teil dazu beitragen. Wenn du nicht im Mittelpunkt stehst, denkst du, 'okay, es ist ja nicht so wichtig', aber auch wenn du nur eine Szene drehst, die dann im Hintergrund läuft, spielst du immer noch deine Rolle. Yeah, even when you’re in the back, you have to play your part. When you’re in the back, you think ‘okay, it’s not that important, but even when you’re in the background you still have a role to play.
TS: Und es gibt Dinge, die wichtig sind, wie einander berühren oder all die kleinen Dinge miteinander zu spielen, die es auch in einer Partnerschaft gibt. Das ist sehr wichtig. And there are things that are important like touching each other or playing with each other, like small little things that you have when you are in a partnership. It’s very important.
AE: Kommen die intimen Sachen, die ihr Jungs miteinander zeigt von euch oder steht das im Drehbuch?
Those type of intimacies that you guys have with each other do you come up with that stuff or is it in the script?
JW: Manchmal steht es im Skript, da heißt es dann ‚Christian und Olli küssen sich’ oder ‚Christian und Olli berühren sich’. Aber oft machen wir etwas, weil es gerade zur Situation passt. Es steht nicht immer im Drehbuch. Sometimes it’s in the script where it says ‘Christian and Olli kiss each other’ or ‘Christian and Olli touch each other’. But many times we just do it because it just seems like what they would do depending on the scene. It’s not always in the script.
TS: Wenn du in einer längeren Beziehung bist, gibt es Dinge, die machst du immer wieder. So wie wir unsere Gewohnheiten haben. Wie bei unserer Szene in der Badewanne, als wir sagten 'okay, wir sprechen im Badezimmer miteinander’ und wir hatten dann die Idee, das in der Badewanne zu machen.
When you’re in a partnership for a long time there are things you do all the time. Like we have some habits. Like we had a scene in a bathtub and we said ‘okay we are talking in the bathroom’ and it was our idea to have them in the bathtub.
AE: Wie gefällt euch eure aktuelle Geschichte?
How do you like your current storyline?
JW: Ich denke, es ist schwer, unsere eigene Geschichte zu beurteilen. Wie gefällt sie dir denn?
It’s hard to judge our own storyline, I think. How do you like it?
AE: Ich mag sie. Ich weiß aber, dass viele Leute es nicht mögen, wenn sich andere in eure Beziehung drängen.
I like it. I know a lot people don’t like others intruding on your relationship.
JW: Aber findest du nicht, dass es dadurch interessant wird? Wenn du in einer Soap spielst und wenn du mit jemandem zusammen bist und wenn es für ein ganzes Leben sein soll, musst du es doch interessant halten.
But don’t you think that’s interesting? When you’re in a soap opera when you’re with someone, it’s supposed to be for a lifetime, but you have to keep it interesting.
TS: Für uns ist es so langweilig, wenn wir glücklich sind. Wir wollen drama und Konflikte. For us it’s so boring when we’re happy. We like the drama and the conflict.
JW: Viele Leute haben geschrieben, dass sie Rob mögen, aber Rebecca, zum Beispiel, nicht. Sie wollen Rebecca nicht zwischen uns haben, weil sie nicht verstehen, warum Christian oder Olli Rebecca mögen sollten. Ich denke, die Story muss überzeugend gespielt sein, um zu laufen. Wir fragen uns, warum Christian Rebecca mögen sollte. Many people have written that they like Rob, but they hate Rebecca for example. They don’t want to have Rebecca between us because they don’t know why Christian or Olli would like Rebecca. I think the storyline has to be convincing in order for it to work. We wonder why should Christian likes Rebecca.
TS: Ich habe entdeckt, sie zu mögen oder vielmehr Christian. Du musst dir etwas einfallen lassen und dir überlegen, warum deine Figur das tun würde. Auch wenn wir manchmal denken, 'was soll das? Meine Figur würde das nie tun.' Es steht im Drehbuch und so musst du es spielen.
I found a way to like her or rather Christian did. You have to come up with a way to figure out why your character would do this now. Even if we sometimes think, "What’s that? My character would never do that." It’s in the script so you have to play it.
AE: Wie du gesagt hast, die Leute mögen Rob. Sie finden seine Figur sehr interessant.
But like you said, people like Rob. They find him very interesting as a character.
JW: Ja, seine Rolle ist sehr interessant. Er bringt Spannung in unsere Geschichte. Ich mag die Story, zumal es nach 2 Jahren als glückliches Paar gut ist, ein paar größere Schwierigkeiten zu durchleben und wer weiß, wie die Geschichte endet. Ich denke es ist eine gute Sache, Rob in der Handlung zu haben. Yes, he’s every interesting as a character. He adds tension to our storyline. I like this storyline especially after two years of being this happy couple it’s good to have some big issues to go through, and who knows how the storyline will end. But I think it’s a good thing to have Rob in the story.
AE: Ihr Jungs arbeitet an einem Film. Was ist denn damit?
You guys were working on a movie. What happened with that?
JW: Der Film wurde noch nicht gedreht. Er ist immer noch in der Vorbereitung. Momentan können wir nichts darüber sagen. (Pause) Es ist irgendwie komisch, wir haben einen Mann in London getroffen und wir haben mit der Produktionsfirma gesprochen und wir hatten Shooting-Termine - aber er ist noch immer in der Vorproduktion. The movie hasn’t been filmed yet. It’s still in pre-production. So we can’t talk about that at the moment. (Pause) It’s kind of weird because we met a guy in London and we talked to the production company, and we got shooting dates – but it’s still in pre-production.
AE: Was machen die denn gerade? Wie weit ist der Film?
So what are they doing? Where is the movie at?
JW: Sie versuchen, das Geld aufzubringen. Sie hatten ein paar Schwierigkeiten mit der Finanzierung.
They’re working on raising the money. They had some difficulties with financing.
AE: Freut ihr euch darauf?
Are you looking forward to doing it?
JW: Wenn wir ihn irgendwann drehen, wäre das toll.
If we shoot it one day it will be great.
AE: Ist er in deutscher oder in englischer Sprache?
Is it in German or is it in English?
JW: Es ist in englischer Sprache. Es ist eine amerikanische Produktion, die in Frankreich gedreht wird. Die meisten Schauspieler sind Amerikaner.
It’s in English. It’s an American production that will be shot in France. Most of the actors are American.
TS: Aber wir werden deutsche Rollen spielen. Wir können keine Amerikaner spielen. Wegen unserer Akzente, würde das nicht klappen. [lacht]
But we will play German characters. We can’t play Americans. Because of our accents that wouldn’t work [laughs].
AE: Bekommt ihr negative Reaktionen, weil ihr homosexuelle Rollen spielt?
Do you get negative reactions for playing gay characters?
JW: Ganz, ganz selten. Meistens bekommen wir positives Feedback. Selbst von Leuten, die sagen: ’Ich bin hetero und mag normalerweise schwule Rollen nicht’, aber dieses Paar schaue ich mir gerne an.
Very, very rare. Most of the time we get very positive reactions. Even people who say "I’m straight, and I usually don’t like gay characters," but we like watching this couple.
TS: Sie vergessen, dass es zwei Männer sind und ---
They forget they are two men and ---
JW: Sie sehen nur zwei Menschen, die sich lieben. Es geht nicht um ihr Geschlecht. Wir waren selbst überrascht, dass so viele Frauen die Geschichte mögen, weil wir uns nicht vorstellen konnten, dass Mädchen oder Frauen ein schwules Paar so sehr mögen, und dennoch, gibt es jede Menge positive Reaktionen.
They just see two people in love. It’s not all about their sex. We were surprised that so many women like the storyline because we couldn’t imagine that girls or women would like a gay couple that much, but yeah, there are a lot of positive reactions.
TS: Mein Bruder ist das beste Beispiel. Er sagte. 'Du kannst doch keinen Schwulen spielen', weil ich in Deutschland auf dem Land gewohnt habe. Und ich sagte: 'Hallo, ich bin Schauspieler, ich werde alles spielen’. Und jetzt sagt er ‚Hey, die Sendung ist interessant und ich schaue sie mir an.’ Und ich denke, das ist ein gutes Zeichen. My brother is the best example. He said "You cannot play a gay character because I lived in the countryside in Germany." And I said, "Hey I’m an actor I’ll play everything." And now he says "Hey, the show is interesting, and I can watch it." And I think that’s a good sign.
AE: Was gefällt euch am meisten an der Arbeit miteinander?
What do you like most about working with each other?
JW: Er nimmt seinen Beruf sehr ernst und es ist ihm wichtig, was er tut. Und privat verstehen wir uns auch sehr gut. Wir erleben so viele Dinge gemeinsam und wir haben zusammen so viele coole Dinge gemacht, dass ich mich in seiner Nähe richtig wohl fühle. Wir verbringen sehr viel Zeit zusammen, im Studio und nach der Arbeit, weil wir den gleichen Freundeskreis haben, da ist es gut, dass wir so gut miteinander auskommen. On the professional side he’s very serious about what he does, and it’s important to him. On the personal side we just get along very well. We experience so many things together and we’ve done so many cool things together that I feel really close to him. We spent so much time together in the studio and after work because we have the same circle of friends, so it’s good that we get along so well.
TS: Das Wichtigste bei der Arbeit ist, dass Jo sehr professionell ist. Er ist ein lustiger Kerl. Er hat einen großen Sinn für Humor und er ist einer meiner besten Freunde.
The most important thing for work is that Jo is very professional. He’s a fun guy. He has a great sense of humor, and he’s one of my best friends.
AE: Lass mich eine Frage zu deiner Garderobe stellen und das ist meine persönliche Meinung: Ich mag die Klamotten nicht, die du tragen musst, Jo. Let me ask you a question about wardrobe and this is just my personal thing: I really don’t like the clothes they have you wear, Jo.
JW: [Lacht] Es ist mir zwar nicht erlaubt, über Ollis Kleidung zu entscheiden, aber ich persönlich würde viel von dem Zeug nicht anziehen. Vielleicht solltest du mal an die Produzenten schreiben. Es gehört nicht zu unserem Job, die Kleidung zu kritisieren. Es gibt am Set vier Leute, die dafür bezahlt werden, die Kleidung für uns auszusuchen. Auch wenn die Show will, dass Olli manchmal wie ein buntes Fähnchen aussieht, denn manchmal sieht er so aus. Ich persönlich würde etwas anderes anziehen. [laughs] I’m really not allowed to judge Olli’s clothes, but I personally wouldn’t wear most of the stuff he wears. Maybe you should write to the producers. But it’s not our job to critique the clothes. There are four people on the show who get paid for picking out our clothes. If the show wants Olli to look like a flag because sometimes that’s what he looks like. I personally would dress different.
AE: Ich mag besonders die Tücher nicht.
I especially don’t like the scarves.
JW: Lustig, das du ausgerechnet das erwähnst. Ich persönlich hasse diese. Olli trägt sie und deshalb trage ich sie und denke nicht weiter darüber nach, aber wenn ich es dann im Fernsehen sehe, denke ich schon 'Okay, aber so ein Zeug würde ich nicht tragen’. Ich bekomme viele Briefe, in denen das selbe steht, was du gesagt hast. Aber es ist nicht mein Job, zu entscheiden, was Olli anziehen soll. Funny you should mention that. I hate them personally. Olli wears them so I wear them and don’t think about it, but when I see it on television, I think "Okay, I wouldn’t wear that stuff." Actually, I get a lot of letters saying the same stuff you just did. But, it’s not my job to decide what Olli gets to wear.
AE: Thore, was meinst du, wie wird das Fehlen deines Bruders (Gregor, gespielt von Andreas Jancke) Christian beeinflussen?
Thore, how do you think the absence of your brother [Gregor, played by Andreas Jancke] will affect Christian?
TS: Das trifft ihn viel mehr, als in der Serie davon zu sehen ist, weil sie darüber nicht so viel sprechen wollten. Doch er war der letzte meiner Familie. Mein Vater starb in der Serie, meine Mutter starb in der Serie, mein Cousin ist ausgestiegen. Er war der letzte Familienangehörige. Und auch mein bester Freund. Ich habe in der Serie keinen anderen guten Freund. Er war der letzte Mensch, mit dem ich über meine Probleme reden konnte. (Pause) Ich denke, dass geht Christian sehr nahe. Und mir genauso. Ich habe gerne mit ihm gearbeitet. Ich habe gerne mit ihm gespielt, wir waren wie Brüder. Und es ist sehr schade.
It affects him more than you see on the show because they didn’t want to talk about it that much. But he was the last part of my family. My father died on the show, my mother died on the show, my cousin left the show. He was the last part of my family. My best friend as well. I don’t have another best friend on the show. He was the last guy I could talk to about my problems. (Pause) I think it affected Christian a lot. And me as well. I loved working with him. I loved playing with him because we were like brothers. And so it’s a pity.
AE: Wann habt ihr mitbekommen, dass Christian und Olli so beliebt sind?
When did you first realize how popular Christian and Olli were?
JW: Als wir die ersten Mails aus Amerika bekamen. Ich glaube, das war der Punkt, als wir begriffen, dass die Leute außerhalb Deutschland uns kannten. Wir waren so stolz, als wir die ersten Briefe aus Amerika bekamen. Wir zeigten sie jedem 'schau wir haben einen Brief aus Amerika bekommen’. Und dann haben wir die Videos auf Youtube gesehen. Wir wussten nichts davon. Jemand schrieb mir davon in einer Mail. So begriffen wir langsam, welchen Einfluss wir hatten. Und wir konnten das zuerst nicht glauben. When we got the first emails from America. I think that was the point we realized that people outside Germany knew about us. We were so proud when we started getting letters from America. We showed it to everyone ‘look we got a letter from the States’. And then we started to see the videos on YouTube. We didn’t know about that. Someone wrote me an email and told me. So we slowly realized the impact of all that. And yeah, we couldn’t believe it.
AE: Ich kann mir vorstellen, dass die anderen Schauspieler der Soap nicht so beliebt sind. Gibt es irgendwelche Neider, dass sie nach Amerika kommen konnten? I imagine the other actors on the show don’t have that kind of popularity. Are there any jealousies that you got to come to America?
JW: Sie freuen sich alle sehr für uns. Vielleicht sind sie ein wenig neidisch, weil wir so viel mehr erleben als die meisten in der Serie, weil wir so viel herumreisen und wir so viel Aufmerksamkeit aus der ganzen Welt bekommen. Wir bekommen fast täglich Geschenke von irgendwo auf der Welt und das ist etwas ganz Besonderes. They are so happy for us. But in a way there is some jealousy because we get to experience so much more than most of them ever do on the show because we get to travel so much, and we get so much attention from all around the world. We get presents nearly every single day from somewhere in the world, and that’s something special.
AE: Berücksichtigen die Drehbuchautoren, eure Popularität, wenn sie Storys für euch schreiben?
Do the writers take into account that you are popular world wide when they write stories for you?
JW: Ich denke, wenn wir nicht so beliebt wären und so viele Fans hätten, hätte man uns schon getrennt. Die ursprüngliche Handlung war gar nicht so lange geplant. Diese sollte über drei oder vier Monate laufen, und als sie realisierten, wie beliebt das Paar war, haben sie entschieden, uns als Paar zu behalten.
I think if we weren’t so popular and had all these fans they would have split us up. The original storyline wasn’t supposed to be so long. It was meant to be three or four months, but then they realized how popular the couple was, and they decided to keep it as a couple.
AE: Welche Geschichte würdet ihr als nächste für euch haben wollen?
What would you like your next storyline to be?
JW: Ich möchte gerne, dass meine Familie wieder kommt. Olli hat einen Bruder und ich fände es schön, wenn er auftaucht. Olli hat eine sehr schwierige Beziehung zu seiner Mutter. Sie war 2000 in der Serie. Es wäre schön, wenn sie zurück kommt und Christian und all die anderen kennen lernt. Ansonsten lass ich mich gerne überraschen. Ich spiele alles, was man mir vorgibt. Es ist immer interessant, wenn wir die neuen Drehbücher bekommen und so erfahren, wie es mit den Charakteren weiter geht. One thing I would like is if my family came. Olli has a brother, and I would love him to show up. Olli has a very difficult relationship with his mother. She was on the show in 2000. That would be good if she came back and met Christian and all that stuff. Apart from that I want to be surprised. I just like to play whatever they give me. It’s always interesting when we get new scripts and find how what happens to the characters.
AE: Wisst ihr schon lange vorher, was passieren wird?
Do you know what’s going to happen far ahead of time?
JW: Manchmal schon. Im Moment weiß ich, was am Ende des Sommers passieren wird. Es passiert etwas Großes. Es wird im September - Oktober ausgestrahlt. Sometimes we do. At the moment I know what’s going to happen at the end of summer. Something big happens then. On screen it will be September – October.
AE: Habt ihr das schon gedreht?
Is it something you’ve already shot?
JW: Nein, wir haben es nicht noch gedreht. Aber wir wissen, was es ist. Es wird den Fans gefallen.
No, we haven’t shot it yet. But we know what it is. It’s something the fans will like.
TS: So etwas gab es auch im deutschen Fernsehen noch nicht.
Nothing like it has happened on German television before.
AE: Also wurde es vorher nie gemacht?
So it’s never been done before?
TS: Nein. (Pause) Ich fände es schön, wenn Christian noch ein paar Fehler machen würde. Ich mag es, wenn meine Figur ein schlechtes Gewissen hat.
No. (Pause) I would like it if Christian would make some mistakes. I love it when my character has a bad conscience.
JW: Als du Rebecca geküsst hast, das war schlimm.
After you kissed Rebecca, that was bad.
TS: Ja, aber ich war betrunken. (lacht)
Yeah, but I was drunk [laughs]
On Episode #19 of WE LOVE SOAPS TV, Damon L. Jacobs goes on location to the "Gays of Our Lives" weekend event in New York City on March 27, and interviews FORBIDDEN LOVE (VERBOTENE LIEBE) star Thore Schölermann (Christian).
Jo Weil und Thore Schölermann spielen in der ARD-Serie "Verbotene Liebe" ein schwules Pärchen und haben sich in dieser Rolle eine große Anhängerschar erarbeitet.
"Schwule Jungs sind kalter Kaffee" Foto: (c) Anja Glitsch
Jo Weil und Thore Schölermann spielen in der ARD-Serie "Verbotene Liebe“ ein schwules Pärchen. Im Interview mit The European erzählen sie, wie die Wahrnehmung von Homosexuellen in der deutschen Öffentlichkeit ist und warum sie sich freuen würden, wenn Deutschland mit Guido Westerwelle einen schwulen Außenminister bekäme.
The European: Sie sind nun schon ein paar Jahre als Paar im Fernsehen unterwegs. Meinen Sie, dass sich etwas in dieser Zeit in der öffentlichen Wahrnehmung von Homosexuellen verändert hat? Schölermann: Ich kann mich nur auf die Reaktionen beziehen, die wir auf unsere Arbeit bekommen haben. Und da kann ich tatsächlich sagen, dass wir bei einigen Leuten erreicht haben, dass sie anders mit dem Thema umgehen. Mich haben Leute angesprochen, die keinen wirklichen Zugang zu dem Thema oder gar Schwierigkeiten damit hatten.
Weil: Wir können das nur aus unserem Umfeld heraus beurteilen. Wenn ich daran denke, was zum Beispiel unser erster Kuss für ein Thema war, so hat sich auf jeden Fall einiges normalisiert.
The European: Würden Sie mit dem Thema Akzeptanz für Homosexuelle auch an Orte gehen, wo diese Toleranz noch fehlt? Schölermann: Ich bin gar nicht besonders scharf darauf. Wir wollen einfach nur unterhalten. Diejenigen, die daran Anstoß nehmen, sollen auf uns zukommen und mit uns darüber diskutieren.
Weil: Man darf nicht vergessen, dass wir in erster Linie Schauspieler sind. Wir spielen eine Geschichte und das hat einen positiven Nebeneffekt, aber wir sind keine aktiven Kämpfer für die Schwulenbewegung.
The European: Damit machen Sie es sich aber ziemlich einfach. Schölermann: Wir versuchen in unserer Arbeit keine Klischees zu zeigen. Das ist der Part, den wir machen können. Wir sind aber weder Politiker noch Aktivisten. Wenn jemand der Ansicht ist, er hätte ein Problem mit Homosexualität, so ist das seine Sache.
The European: Was sind denn die Klischees, mit denen Sie in der Serie aufräumen? Schölermann: Die gängigen Klischees bestehen darin, dass Schwule als „Weicheier“ gesehen werden, die sich nur mit Frauenthemen beschäftigen und sich schminken mit „Schatzi hier, Schatzi“.
Weil: Der „weibliche“ Mann. Dass man zum Beispiel, was wir nicht wollten, andere Klamotten trägt, auf einmal ein extrovertierter, bunter Vogel ist, dass sich die Sprache auf einmal ändert und man sich plötzlich für ganz andere Sachen interessiert.
The European: Besteht die schwule Szene nicht zu einem bestimmten Teil aus solchen Männern? Wie nah seid Ihr an der Realität?
Weil: In der Serie sind wir als Homosexuelle komplett in das normale Geschehen eingeschlossen und darin auch etabliert. Ich finde, es ist auch wichtig zu sehen, dass diese beiden Figuren ein ganz normaler Teil des 24-köpfigen Casts sind und keine Außenseiterrolle leben. Schölermann: Ich finde es auch falsch, es immer wieder zu thematisieren, weil man dadurch erst hervorhebt, dass es etwas Besonderes ist. Man muss so etwas nicht thematisieren, das passiert durch den Alltag.
The European: Das ist ja sehr sympathisch. Spiegelt es aber trotzdem die Realität von Homosexuellen wider? Es gibt ja schließlich auch keinen dritten Schwulen in der Serie…
Weil: Ich persönlich habe einige schwule Freunde und die leben, genauso wie wir es zeigen, ganz normal ihr Leben. Die kapseln sich nicht ab, leben in irgendwelchen Ghettos oder wollen nur unter sich bleiben.
The European: Es gab in diesem Jahr zwei Filme im Kino, die gegensätzlicher nicht hätten sein können, nämlich „Brüno“ und „Milk“. Wie steht ihr zu solchen Filmen? Glaubt ihr, sie haben positive oder negative Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Homosexuellen? Könnt ihr solche Filme noch schauen, ohne eure Rolle wahrzunehmen?
Weil: Ich habe beide Filme gesehen, aber nicht mit der Einstellung „Hey, ich spiele Olli, also muss ich mir diesen Film angucken.“ Sie haben mich einfach interessiert. „Milk“ fand ich persönlich sehr gut und ich glaube es ist einer der Filme, die manche Leute wachgerüttelt haben und etwas in der Wahrnehmung Homosexueller bewirkt haben. „Brüno“ hat sich sehr draufgesetzt, es ist aber eine Komödie, von daher glaube ich nicht, dass dieser Film irgendetwas kaputt gemacht hat.
The European: Aber „Brüno“ hat extrem die Klischees bedient…
Weil: Ja, aber der Film steht darüber. Wahrscheinlich saßen auch in diesem Film Leute, die sich gesagt haben: „Genau so sind Schwule.“ Aber diese Leute würden ihre Meinung auch nicht ändern, nachdem sie „Milk“ gesehen haben. Aber ein normal denkender Zuschauer, der sich „Brüno“ ansieht, weiß, dass das alles sehr zugespitzt und mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist. Daher glaube ich nicht, dass dieser Film wirklich dazu beigetragen hat, dass irgendwelche Klischees sich festfahren. Schölermann: Und letztendlich könnten auch die Schwulen, die dem Klischee entsprechen, durch den Film merken, dass sie es manchmal einfach übertreiben. Mir persönlich wäre es jedenfalls zu anstrengend, so zu leben.
The European: Ist Deutschland denn bereit für einen schwulen Außenminister?
Weil: Ich finde, diese Entscheidung sollte vollkommen losgelöst davon fallen, dass Herr Westerwelle schwul ist. Seine politische Arbeit zählt. Die sexuelle Orientierung sollte auch in diesem Bereich eigentlich kein Thema sein.
The European: Immerhin würde er Deutschland auch in Ländern repräsentieren, in denen auf Homosexualität die Todesstrafe zählt… Schölermann: Wie gesagt, die Homosexualität von Herrn Westerwelle sollte weder verschwiegen, noch ständig thematisiert werden. Und auch in anderen Ländern sollte das egal sein.
The European: Könnte es das Ansehen Deutschlands in der Welt vielleicht sogar heben? Schölermann: Wenn ein Land dazu bereit ist, wäre es wahrscheinlich Deutschland. Nach allem, was ich – auch aus Fanpost – gehört habe, sind wir in solchen Dingen hier ziemlich weit. Es wäre ein Zeichen, gerade auch im Hinblick auf unsere Geschichte. Gerade im Nationalsozialismus wurden Homosexuelle verfolgt und getötet. Wir könnten deshalb eine Vorreiterrolle einnehmen. Trotz alledem muss man seine Homosexualität nicht ständig thematisieren.
Weil: Ich denke auch, dass es bekannt sein sollte. Es sollte aber nicht der Schwerpunkt bei jeder Berichterstattung über Westerwelle sein. Würden die Menschen in anderen Ländern auf einer anderen Basis mit einem deutschen Außenminister reden, der schwul ist?
The European: Nein, wahrscheinlich nicht. Schließlich sind Diplomaten Profis. Aber schon Angela Merkel ist ein Kuriosum als weibliche Regierungschefin. Ihr Mann muss mit den Gattinnen der anderen Regierungschefs bei Gipfeltreffen das sogenannte „Frauenprogramm“ absolvieren…
Weil: Klar, aber wirklich schlimm ist auch das nicht. Es wird ja nicht thematisiert – und wenn, dann belässt man es beim „Kuriosum.“ Schölermann: Ich habe über diese Problematik ehrlich gesagt noch nicht viel gehört. Man nimmt es hin.
The European: In CDU (Ole v. Beust), SPD (Wowereit) und FDP (Westerwelle) gibt es schwule Politiker. Ist das aus Eurer Sicht ein Anzeichen dafür, dass Deutschland eine “bunte Republik” ist? Kann das ein Modell sein für andere Länder? Schölermann: Es ist insofern ein Zeichen für ein offeneres Deutschland, da diese Leute schließlich in ihre Ämter gewählt wurden. Das spricht zumindest dafür, dass Homosexualität die Leute nicht abschreckt. Meinem Empfinden nach ist dieses Land ziemlich offen.
Weil: Würde ich nicht diese Rolle spielen, würde ich mich wahrscheinlich mit diesem Thema praktisch nicht auseinandersetzen. Mir ist es im Grunde genommen egal, wie darüber diskutiert wird und das ist, glaube ich, ein Zeichen von Normalisierung.
Verbotene Liebe Interview mit Thore Schölermann und Jo Weil
Die Schauspieler Jo Weil und Thore Schölermann stellen in der ARD-Vorabendserie "Verbotene Liebe" ein schwules Paar dar. Im Interview mit Cicero Online sprechen sie über die Akzeptanz von Homosexualität in unserer Gesellschaft, den Zusammenhang von Toleranz und Bildung sowie die sexuelle Orientierung von Spitzenpolitikern.
.
Ist Homosexualität in unserer Gesellschaft noch etwas Ungewöhnliches?
Jo Weil: Ich habe vor einigen Jahren schon einmal diese bisexuelle Rolle in der Verbotenen Liebe gespielt. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das zum damaligen Zeitpunkt mehr Thema war als heute. Thore Schölermann: Vor meiner Rolle in der Serie dachte ich eigentlich, dass "homosexuell sein" in Deutschland viel stärker akzeptiert ist. Das Gegenteil ist aber der Fall: Es gab Leserbriefe, ganz altmodische Einträge in unserem Internet-Forum, wie zum Beispiel: "Bah, ich kann's nicht sehen, wenn Männer sich küssen." Zuerst hab' ich diese Reaktionen nicht verstanden. Aber ich muss zugeben: Ich selbst hatte als Zuschauer früher auch ein komisches Gefühl. Natürlich nicht in der Art, dass ich Homosexualität als etwas Schlimmes empfand. Ich fand es einfach fremd und seltsam.
.
Warum meinen Sie, ist das so?
TS: Ich glaube, das liegt einfach daran, dass man Homosexualität in der Gesellschaft seltener sieht. Deswegen ist es scheinbar für viele etwas noch nicht so "Normales". -
In der Serie ist mehr Zärtlichkeit zu sehen als nur ein Kuss, Sie sind zärtlich zueinander. Ist das eine Herausforderung für den Zuschauer?
JW: Das gab es in der Form schon mal vor einigen Jahren in Verbotene Liebe. Es gab aber so krasse Beschwerden, dass all das erst mal nicht mehr stattfinden durfte. Als ich damals bei Verbotene Liebe eingestiegen bin, wurde deshalb erstmal sehr sparsam mit Körperlichkeit umgegangen.
TS: Solche Diskussion werden bei uns heute immer noch geführt: Wie weit dürfen wir gehen? Was müssen wir bleiben lassen im Vorabendprogramm eines öffentlich-rechtlichen Senders.
.
Wo ist die Grenze?
TS: Zum Beispiel zeigen wir keine intimen Sexszenen, sondern küssen uns vor allem, maximal am Hals. Aber viel tiefer zeigen wir nicht. Aber ehrlich gesagt, finde ich diese Begrenzung auch gar nicht schlimm. Denn ich glaube, für einen Zuschauer, der mit Homosexualität eh schon ein Problem hat, wäre das dann der Ausschlag, davon überhaupt gar nichts mehr wissen zu wollen. Ich denke, so wie wir das machen, ist es ein guter Mittelweg. Man muss ja filmisch nicht immer gleich mit dem Hammer drauf hauen, nach dem Motto: Hier guck mal, das ist ganz normal. Ich finde unsere vorsichtigere Herangehensweise besser. Wir zeigen einfach zwei Menschen, die sich lieben und zärtlich zu einander sind – und nicht zwei Männer, die irgendwelche wilden Sexfantasien vorführen.
.
Wie sehen Sie Ihre Rollen? TS: Wir wollen nicht aufdringlich wirken. Wir wollen keine Klischees erfüllen, beispielsweise im rosa Tanga durch die Wohnung hüpfen. Wir fragen uns vor einer Szene immer, wie machen wir das jetzt, damit es glaubhaft wirkt und der Zuschauer nichts daran auszusetzen hat.
JW: Unser Hauptaugenmerk liegt immer darauf, zwei Menschen und nicht zwei Männer zu zeigen, die sich mögen. In Gesprächen mit Produzenten und Autoren haben wir viel dafür getan, solche Klischees zu umschiffen …
TS:… was auch total witzig war. Denn nachdem wir uns die ersten Male geküsst hatten, haben einige gesagt: "Boah, so könnt ihr euch doch nicht küssen. Männer küssen sich doch viel aggressiver." Da musste ich echt überlegen. Ist das wirklich so? Ich hab' dann jemanden gefragt, der schwul ist. Denn ich war wirklich unsicher, weil ich mir doch eigentlich immer gedacht hatte, Männer küssen sich genauso zärtlich wie Mann und Frau. Das könnte doch nichts anderes sein. Jedenfalls fing es mit solchen Klischees an. Es ist eigentlich echt unglaublich, dass solche Vorurteile in den Leuten drin sind.
Mein Eindruck ist, dass Homosexuelle im TV früher immer eine Art "Klischee-Schwuchtel" waren: meistens alt, verlassen, unglücklich, ein bisschen depressiv, Säufer und exzentrisch. Also kurz: kein positives Rollenbild. Sie zeigen etwas anderes. Sehen Sie in Ihren Rollen etwas Missionarisches?
JW: Ja, weil ich als Fernsehgucker weiß, wie Klischees nach außen wirken können. Und genau deswegen ist es für mich wichtig, ohne Klischees zu spielen. Würden wir Klischees bedienen, würden wir viel kaputt machen.
TS: Ich sehe meine Hauptaufgabe zwar nicht darin, möglichst vielen Leuten zu helfen, sondern eher möglichst viele Leute zu unterhalten. Es soll interessant anzuschauen sein, und wenn sich dann der nette Nebeneffekt einstellt, dass die Leute sagen: Ja, das hilft mir, ist das natürlich toll.
Homosexuelle Paare sind mittlerweile weltweit in Soaps vertreten. Gehört das dorthin?
TS: Scheinbar schon. Nur ehrlich gesagt, als ich mir die anderen Soaps angesehen hab, hab' ich da immer wieder Klischees gefunden. Bei den Amerikanern in "As the World Turns" sieht man zwei Schwule, die sich aber nie küssen dürfen. Es dreht sich also wieder alles nur um die Sexualität, während das bei uns nicht der Fall ist und weswegen wir auch natürlicher sind.
Ist das deutsche Fernsehen in dieser Sache schon weiter als das in den USA?
JW: Ganz offensichtlich, ja. Ehrlich gesagt, hätte ich das nie gedacht. Auch durfte die Sendung "Queer as Folk" nur im Pay TV gezeigt werden. Ich dachte eigentlich immer, im freien Land Amerika, da geht doch alles. Aber gerade in der Beziehung scheinen die absolut prüde und nicht zeitgemäß zu sein.
Bekommen Sie eigentlich viele Einladungen zu Schwulenveranstaltungen, also beispielsweise zum Christopher Street Day oder Interviewfragen von Schwulenmagazinen?
JW: Bekommen ja, übermäßig nicht. Beispielsweise sind wir im August als große Geschichte in einem englischen Modemagazin für Schwule.
TS: Viel mehr männliche Fanpost gibt es auch nicht. Allerdings hat sich der Inhalt von der, die es gibt, geändert. Früher waren die Briefe oberflächlich, heute sind sie viel netter geschrieben. Aber ich bekomme genauso Fanpost von Frauen. Und das zeigt mir, dass viele in uns einfach eine schöne Geschichte sehen, von zwei Menschen, die sich lieben. Und genau das wollten wir von Anfang an ja auch erreichen.
Ist Toleranz eher den Gebildeten vorbehalten?
TS: Das denke ich schon. Toleranz setzt Bildung voraus. Um etwas tolerieren zu können, muss man ein gewisses Maß an Intelligenz besitzen.
JW: Ich glaube, dass auch Information dazu gehört. Ein Beispiel: Jemand, der in einem kleinen Dorf wohnt, weiß von Homosexualität nichts, ganz einfach weil es für ihn dort keine gibt. Er hat keinen Bezugspunkt zu Homosexualität. Für ihn existiert das Thema nicht. Für ihn ist es etwas Fremdes, etwas Blödes. Intoleranz entsteht dadurch, dass der Kontakt zu dem fehlt, was es zu tolerieren gilt.
.
Meinen Sie nicht, dass die Toleranz in unserer Gesellschaft überschätzt wird? Klar werden viele sagen, dass es für sie überhaupt kein Problem ist, Sie küssend und liebend im Fernsehen zu sehen. Das Fernsehen ist weit weg.
TS: Klar ist es immer einfacher über etwas zu reden, wenn man selbst nicht direkt damit konfrontiert ist.
JW: Es hängt natürlich auch immer davon ab, ob man in der Stadt oder auf dem Land lebt.
TS: Aber noch mal. Ich finde, dass Homosexualität immer noch etwas anderes ist, weil es nun mal für die meisten Menschen normaler ist, wenn Mann und Frau zusammen sind, miteinander schlafen und Kinder bekommen.
"Normal" ist das, was die Mehrheit macht?
TS: Nein, das nicht. Die Masse der Gesellschaft lebt aber heterosexuell. Homosexualität ist seltener und daher exotischer – ich denke aber auch, dass ist eine Frage der Zeit, bis sich die Wahrnehmung darauf ändert.
JW: Ich sehe Homosexualität als eine Form der sexuellen Prägung neben anderen. Es gibt ja beispielsweise auch im Tierreich Homosexualität. Wobei ich glaube, dass Thore mit "normal" nicht wertend sein wollte …
TS: Normal bedeutet für mich als Heterosexuellen: Mann, Frau, Kinderzeugen. Ich denke, dass man das nicht diskutieren muss, weil das eben etwas völlig Normales ist. Homosexualität betrifft eben nicht die breite Masse, ist mehr die Ausnahme.
Würden Sie jemanden wählen oder nicht wählen, der schwul ist?
JW: Ich würde jemanden wählen, der schwul ist, aber nicht, weil er schwul ist. Die Inhalte sind mir wichtig. Wichtig ist mir, dass ich mich in den Meinungen des Politikers wieder finde. Die sexuelle Orientierung ist mir egal.
TS: Ich glaube, dass es in hoch repräsentativen Ämtern immer noch ein Problem ist, homosexuell zu sein. Obwohl ich mich schon als sehr tolerant sehe, wenn jetzt ein schwuler Bundeskanzler mit seinem Freund neben Präsident Bush und seiner Frau stehen würde – ich fände das komisch.
Herzlichen Dank Ihnen beiden für das Gespräch!
Das Gespräch führte Alexander Görlach. (Interview Anfang 2008)
-
Quelle: Cicero.de
-
Wendy - Pferde sind mein Leben (März 2009)
-
Thore, du warst am Freitag auf der EQITANA. Wie war's?
Ja, seit vier Jahren war ich endlich mal wieder dort. Es war echt total cool, weil ich nicht nur auf die Messe durfte, sondern auch im großen Ring die Möglichkeit hatte, mal vor 5.000 Leuten zu reiten. Ich durfte sogar ein Pferd von der Spanischen Hofreitschule reiten! Das hat so Spaß gemacht! War echt ein richtig cooler Tag!
Wie lange reitest du schon?
Ich reite schon seit 15 Jahren. Ich habe ganz früh angefangen und immer Cowboy auf meinem ersten Pony gespielt. Das hieß "Dino"! Wenn meine Schwester und meine Mutter Reiten waren, bin ich immer mit. Dann hab ich das immer ernster genommen und bin schließlich zum Dressurreiten gekommen.
Hast du ein eigenes Pferd?
Zu Hause bei meinen Eltern haben wir selbst Pferde gezüchtet. Ich hab dann unser erstes, selbst gezüchtetes Pferd bekommen, einen Rappen. Er heißt „Welcome“. Den hatte ich dann ungefähr sieben Jahre und hab ihn dann leider verkaufen müssen. Er war einfach echt zu schade, um nur bei uns auf der Wiese zu stehen. Ein Mädchen hat ihn jetzt und ich besuche ihn auch noch ab und zu.
-
Fotos: (c) Equitana
Hast du überhaupt Zeit zum Reiten?
Die Arbeit lässt mir leider momentan kaum Zeit. Ich habe mein Pferd verkauft, als ich nach Köln gezogen bin. Leider ist im Moment viel zu wenig Zeit zum Reiten, obwohl ich Pferde und Reiten echt super finde! Ein Pferd kann man nicht mal eben stehen lassen wie einen Tennisschläger. Man muss sich schon regelmäßig darum kümmern. Ich hoffe aber, dass ich bald wieder mehr Zeit zum Reiten habe. Durch die EQUITANA hab ich wieder richtig Lust bekommen zu reiten! Ich werd mich jetzt auf jeden Fall mal wieder aufs Pferd schwingen!
Du bist früher Dressur geritten. Hast du Tipps für unsere Leserinnen, die die gleiche Richtung einschlagen wollen?
Hm, also ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es am besten lief, wenn ich am wenigsten darüber nachgedacht habe. Das Pferd hat immer gemerkt, wenn ich nervös war und wurde dann selbst auch nervös ... Also mein Tipp: Entspannt bleiben!
Was war dein lustigstes Pferdeerlebnis?
Mit meinem Pony konnte ich früher immer Fangen spielen: Ich bin ihm immer hinterhergelaufen und wenn ich es dann erwischt hatte, war das Pony mit Fangen dran. Sein Zeichen war nicht wie bei mir Antippen, sonder in die Seite beißen. Es hat mich dann also jedes Mal gebissen! Das war echt ein sehr witziges Spiel, aber auch manchmal sehr schmerzhaft.
Was war dein schönstes Pferdeerlebnis?
Morgens das Pferd einfach aus dem Stall holen und über die Wiese reiten, wenn die Sonne aufgeht.
.
Fotos: (c) PuzzleMedien
Was war dein schlimmstes Pferdeerlebnis?
Als ich mein erstes Pony verkauft habe, es auf den Hänger führen musste, da hab ich sogar geweint! Das Abschiednehmen war schrecklich! Ich hatte wirklich damals überlegt, zusammen mit dem Pferd abzuhauen …
Hast du eine Lieblingspferderasse?
Nein, eigentlich nicht. Ich mag alle Pferde! Vom Shetty bis zum Kaltblut finde ich alle Pferde auf ihre ganz eigene Weise interessant!
Hast du außer Reiten noch andere Hobbys?
Ich fahre super gern Ski! Und ich boxe.
Was wünschst du dir für 2009?
Ich wünsche mir viel Arbeit, viel Freude und ein bisschen mehr Zeit zum Reiten als letztes Jahr! Aber zum Glück ist Reiten wie Fahrradfahren - man verlernt es nicht!
Quelle: http://www.wendy.de
Gays of our Lives: 09. März 2009
Last month, Forbidden Love stars Thore Schölermann and Jo Weil, who play Christian and Olli, were in Whistler, British Columbia to judge Mr. Gay World at WinterPRIDE. When I learned AfterElton.com editor Michael Jensen was attending, I insisted he get an interview with Thore, since AfterElton.com had never interviewed him before.
Thankfully, Michael came through. In the interview – which took place on a chairlift! – Thore discussed how he feels about Christian and Olli, what he would like to see for them in the future, his favorite scene – and more! And just maybe Jo has a thing or two to say as well!
AfterElton.com: How did you feel when the show came to you and said that Christian was going to be falling for Olli? Thore Schölermann: At first it was kind of a shock because I had no idea that would happen. I had to think about that because I was afraid that I wouldn’t be able to play that, because it’s hard for me to play a gay man because it’s so far away from me. I was just afraid not to be able to do that.
AE: Did you talk to any gay friends or anyone else about the role? TS: Yeah, at first I talked to my mother and my family. Then to my agent and to other actors that are from Forbidden Love. I talked to many people … to our coach if it’s good for my career … if it’s good for me. Yeah, there were many questions.
AE: And what kind of advice did you get? TS: My agent said “Hey, that’s good because it’s an opportunity for you to play something more than the normal thing, to do more than the others do.” And my parents said, “Hey, you have to be happy. As long as you are happy while you are doing that, it’s okay. Do it.” I think everyone said, “Hey, do it, do it, do it.”
AE: Did you ask any gay friends about it? TS: Yeah, I have two gay friends in Cologne and they said, hey – that’s great. They couldn’t imagine that I would play a gayman. And my brother, I think he had the biggest problem with it, to see me kissing a man because I come from a small town. I live in Cologne now and there you see gay men everywhere. It’s no problem anymore. I never had a problem with it. It’s just – how do you say this? If you don’t see that very often – yeah, it’s uncommon. So my brother was the person with the biggest problem I think, but now he says, “Hey, I can watch it,” so that’s the biggest compliment for me.
AE: And you get free trips to Whistler. TS: Yeah. It’s so crazy. A trip to Canada so we can make this magic step on the magic Canadian grounds.
AE: When did you realize the Ollian storyline was taking off and getting so much attention internationally? TS: Jo showed me a video on YouTube and he told me “Hey, watch this video with English subtitles on YouTube.” And I thought, really? And then the other day there were, I think, 10,000 clicks and then suddenly 100,000 and I said, “Oh, wow. That’s crazy.” I couldn’t believe it. And when we jumped into the airplane to Canada, I thought, hey that’s unbelievable. What are we doing now? It’s really crazy
AE: Are the other cast members jealous? TS: Yeah. They’re jealous when we get our – sometimes we get presents or letters from all over the world. And they always say, “Ah, that’s great! That’s great!” and then you see - arrrrgh!
AE: What do you think accounts for the popularity of Ollian? TS: That we don’t work with the clichés that the gay community has. That we are just two men or persons who love each other. No clichés – I think that’s the most important thing.
AE: Do you ever get stopped by fans on the street, specifically gay men, who tell you how much they appreciate the show and the
characters? TS: Not really often. It’s not only gay men. There are many women who say, “Hey, I can watch it. It’s the first time I can watch a gay couple in a soap opera.” For me, it’s a great compliment. That’s what we wanted to do, to show people that it’s nothing special. Yeah, it’s special, but it’s not something bad.
AE: What is your favorite storyline so far? TS: The storyline with Olli, with Jo now, it’s the greatest thing I’ve played in Forbidden Love and I think the most interesting scene was when Christian finally said, “I fell in love with you.” I think that was, yeah, the best scene.
AE: The readers on the site wonder if Christian was attracted to men before, or if that just surfaced when he met Olli? TS: Yeah, there was a big discussion because Christian was in jail for one year and so we thought about that – perhaps something happened in jail. But we didn’t want to open this box because I think we thought perhaps there will be some problems with it. So I think it was his first contact to a man. There was nothing before it. That’s why he was so confused.
AE: Where would you like to see your character go from here? What developments would you like to see with him? TS: I would like to have a new conflict because conflicts are more interesting to play. Something like perhaps Christian meets someone else. Perhaps another guy or another woman. I don’t know. Something.
AE: Do you have any say in your storylines? TS: Yeah, we can talk to our writer and we can put some ideas, but you have to do it kind of around the corner. You can’t say,“Hey, what do you think about that?” You have to speak about something and he has to get this idea, you know? I talked to Jo and we had some ideas and we hope something will happen in the future now.
.For Schölermann, boxing is a hobby that was incorporated into Christian and Olli’s storyline..
AE: How did you get involved with boxing? TS: When I moved to Cologne, I needed a new sport and I thought boxing would be a good idea because it’s a good training. Then I had a conversation with our boss and he said, “Hey, I heard you do boxing. So let’s do it in the show.”
AE: Did you guys throw any real punches in the ring? TS: Yeah. Both of us. First I hit my partner and afterwards he hit me. Boxing normally is a very quick sport and we had to slow down such a lot – it was crazy. It was not that good, but it was fun.
AE: Since Christian is not going to be a boxer on the show, what career would you like to see him have? TS: I’d like to do the outdoor stuff again. When I started the show, they tried to do something with outdoor, like in the woods or something with camping. I’d love to do that again because I love nature or something with a horse because I can do riding as well, so I’d love to do something with animals. I’d love to have a dog. .
Schölermann has a menagerie of animals that live on his parent's land.
AE: What’s the best thing about working with Jo? TS: With Jo? I think that we have the same humor and that we are both, oh, this is arrogant now. I think we are a little bit more professional than other guys from our studio. And so we – just a little bit – we think a lot about our scenes and what we are going to do with them. And that’s good. We work on the scenes and we try to do something special and I think that we are on the same wave.
AE: When you say you try and do something special, are you talking about the special physical touches you do? Do you come up with that, or does that sort of just happen? TS: Yeah, sometimes we think we have to put something into the scene where everyone sees that we are not only good friends, but that we are a couple. And sometimes we really have to put something like this into the scene. It’s just one touch and sometimes it comes and sometimes it’s planned. It’s different.
AE: But you guys consciously think about that? TS: Yeah, always.
AE: I think that’s why people like your characters and storylines so much. TS: Especially at the moment, where we have no real storyline. We have to put this in because otherwise we just look like good friends. And that’s the thing: we love each other and we have to show that.
AE: Speaking of storylines, is there anything you can tell us about what’s coming up without getting in trouble? TS: It’s no joke when I say no. I can’t tell you anything what will happen because we both, we don’t know what’s going to happen in the future. TS: Perhaps we can say that there will be a new place for Olli and Christian. Perhaps it will be a new fancy place where they go to work. That’s one thing we can say.
Christian and Olli toast their plans to rebuild No Limits.
AE: What would you like to say to all your fans, especially our gay fans on our site who have found a lot of happiness watching your storyline? TS: I think thank you. It’s just one thing I’d like to say because it’s so amazing to hear from guys from all over the world that they get touched by our storyline. That’s a big compliment for us, so thank you for watching the show and writing us such beautiful letters and messages via the Internet, and sorry for not answering sometimes, but it’s a lot of work, too, so thank you.
Interview After Elton.com: Feburar 2009
Exklusives Video-Interview mit Thore und Jo in Whistler Interview Michael Jensen von AfterElton.com
Express TV: Wie bist du zur Schauspielerei gekommen?
Jo Weil: Ich bin nach dem Abitur nach Köln, hab den Zivildienst gemacht, während der Zeit schon ein bisschen gedreht und ne erste Agentur gefunden und dann war ich auf der Schauspielschule und war da bis ich für VL damals dann entdeckt wurde und hab dann direkt im Anschluss erstmal bei Verbotene Liebe gedreht.
Express TV: Und wie war das bei dir? Wie bist du dazu gekommen?
Thore Schölermann: Bei mir war's auch... ich hab Abitur gemacht, dann war ich dei der Bundeswehr und dann war ich auf ner Schauspielschule, aber nur für ein halbes Jahr. Hab dann für ne Agentur in Berlin schon abgebrochen und dann war ich hier.
-
Express TV: Ihr spielt ja gerade ein schwules Pärchen. Wie kommt ihr damit klar? Also, ward ihr dem gegenüber eher, als ihr es erfahren habt, sehr voreingenommen? Habt ihr gesagt 'oh ne' - habt ihr da lange drüber nachgedacht oder sofort gesagt: 'machen wir'?
Jo: Ja, bei mir ist die Sache... ich hab ja schon mal, als ich das erste mal bei Verbotene Liebe war, ne schwule Geschichte gehabt und deswegen musste ich jetzt nicht so groß mehr darüber nachdenken. Das ist alles schon ne Weile her, dass ich diesen Entscheidungsprozess durchgemacht habe und für mich war's, als ich hörte, dass Thore der Partner werden soll... gut weil ich...
-
Express TV: Sofort klar...
Jo: Nee, weil ich fand das gut, was er vorher gemacht hat. Ich hab mir natürlich Verbotene Liebe dann angeschaut und dann gesagt: 'Mit dem - da wird das aber gut.'
Thore: Danke!
-
Express TV: Also ihr seid nicht in echt ein schwules Paar?
Jo: Nein, wir sind kein schwules Paar, nee.
Thore: Ne, also für mich war es so damals...
-
Express TV: ...muss ma ja auch mal sagen.
Thore: Ja, muss man auch mal fragen. Nein für mich war das total am Anfang ein großer Schock, weil es natürlich schwer zu spielen ist. Ich hab vorher noch nie nen Mann geküsst. Ich hab vorher noch nie so was spielen müssen. Das war für mich so bis jetzt die größte Herausforderung und deshalb war's für mich eher ein Schock, weil ich gedacht hab: 'Oh mein Gott, schaff ich das?' Und natürlich auch komisch. Einen Mann zu küssen, ist für mich natürlich schwierig. Ich find zum Beispiel, ihr Mädels tut mir unglaublich leid, dass ihr Männer küssen müsst mit Drei-Tage-Bart.
Jo: Wobei du ja das Glück hast, dass ich immer rasiert sein muss hier. Das musste aber dazu sagen.
Thore: Ich aber nicht.
-
Express TV: Seid ihr vergeben im wahren Leben?
Jo: Ich muss zum Essen.
Thore: Nee, nein ich nicht.
Jo: Ich seit 5 Jahren. Ich hatte gerade 5-jähriges vorgestern.
Express TV: Und was passiert mit Olli und Christian demnächst bei Verbotene Liebe?
Thore: Ja, bei der Verbotenen Liebe wird nämlich was passieren...
Jo: ...ja, das ist der Hammer. Das könnt ihr... nein das ist wirklich krass und wir werden ausnahmsweise...
Thore: ...jetzt...
Jo: ...verraten...
-
Express TV: ...exklusiv...
Jo: ...exklusiv für euch...
Thore: ...dass wir jetzt aber...
Jo: ...auf jeden Fall...
Thore: ...erst mal essen gehen!
Jo: Ja, ciao!
Interview Italy Channel
Part 1
Part 2
Part 3
Part 4
Part 5
Part 6
Part 7
Part 8
Part 9
Part 10
Interview Tier-TV
Oktoberfest 2008
Interview mit Thore, Kris und Andreas über die Wies'n
DasErste.de: Was war das Coolste am ganzen Abend? Andreas: Der reservierte Tisch, an dem wir gefeiert haben. Ein Prosit auf die damit einhergehende Gemütlichkeit!
Thore: Der ganze Abend war super! Obwohl, die Dirndl und vor allem die Mädels darin ... heijeijei!
Kris: Ich fand's super, dass wir unseren Herbert getroffen haben.
Wie schnell stand euer Outfit? Thore: In drei Minuten: Kniebundhose, Wanderschuhe, kariertes Hemd und HOSENTRÄGER!
Wie es sich gehört!
Kris: Ich hab mich total gefreut, mein Dirndl mal wieder aus dem Schrank holen zu können. Oktoberfest ohne Dirndl geht gar nicht.
Was ist der beste Wiesn-Anmachspruch?
Thore: ... ähm ... na, auch hier?
Kris: Damit kommst du bestimmt ganz weit! (lacht)
Und der beste Wiesn-Song?
Andreas: Viva Bavariacolonia!
Thore: STS- Fürstenfeld.
Welche drei Dinge dürfen auf der Wiesn nicht fehlen? Thore: Mädels im Dirndl, Bier und Hendl.
Kris: Thore, Andreas und ich!
Wieviel Maß hast du geschafft?
Kris: Weniger als Thore ...
Thore: Viel zu viele ...
Andreas: Kein Kommentar! (lacht)
Welche Tipps würdet ihr "Neulingen" mit auf den Weg geben?
Kris: Bequeme Schuhe!!!
Thore: Mittags ein Bier trinken damit die Leber in Schwung kommt, und dann auf gehts!
Woher kommt der Begriff "Wiesn"? Thore: Ist das nicht die Festwiese, auf der das Oktoberfest stattfindet? Mhm ... Also eigentlich "Komm wir gehen auf die Festwiese";
aber weil die alle betrunken sind, können sie nur noch "Komm wir gehn auf die Wiesn" sagen!
Quelle: DasErste
SWtalk: 05. Oktober 2008
Interview mit Thore Schölermann
Sunday, 05 October 2008
»Verbotene Liebe«-Schauspieler Thöre Schölermann über seine Rolle, Sport und den Buchstaben E
Arbeitstechnisch Herrn Spielberg...
Privat Scarlet Johannson!
SWtalk vom 05. Oktober 2008
Im Januar 1995 startete »Das Erste« die Daily Soap »Verbotene Liebe«. Ende 2006 kam Thore Schölermann, geboren am 26. September 1984 in Iserlohn, zur ARD-Edelsoap dazu. Seitdem ist er täglich als Christian Mann auf dem Bildschirm zu sehen und hatte in seiner Soap-Laufbahn auch schon einige »verbotene Lieben« hinter sich. Zuvor fing er im Jahr 2004 eine Schauspielausbildung an der Mallorca Film Academy an und wirkte in einigen Kurzfilmen mit. Zu Gast im exklusiven SWtalk spricht Thore natürlich auch über sein großes Hobby, das Boxen.
SW: Erst einmal vielen Dank, dass wir dich in unserem SWtalk begrüßen dürfen. Im Laufe des Interviews kommen wir immer wieder auf Fragen zurück, die wir von unseren Usern zugeschickt bekommen haben.
Zusammen mit einigen Kollegen warst du Ende August beim Beachvolleyball-Cup am Timmendorfer Strand. Warst du zufrieden mit eurer Vorstellung und wie hat dir der Timmendorfer Strand gefallen, trotz Regen?
Thore: Das war ja jetzt schon mein 3. Besuch am TDS und hat mir wieder super gefallen. Ich liebe die frische Seeluft, da kommen Erinnerung aus meine Kindheit hoch, da ich früher immer mit meiner Familie Urlaub auf Nordeney gemacht habe. Also auch das etwas schlechtere Wetter gehört ja irgendwie zur See oder ? Deshalb Daumen hoch zum TDS !
SW: In Timmendorf kann man bekanntlich gut Urlaub machen. Warst du auch privat in diesem Sommer weg?
Thore: Ehrlich gesagt hatte ich geplant mit meinem Kollegen Andreas in Schweden auf Traumfrausuche zu gehen, da ich aber bei uns Zuhause im Forst noch soviel zu tun hatte ist daraus nichts geworden. Also war mein Sommer eher produktiv und anstrengend. Als Ergebniss sind dabei mehrere Haufen Brennholz, ein neuer Hochsitz und eine aufgeräumte Garage. Krass so wenig habe ich in 3 Wochen geschafft...mhm...:)
SW: Vor fast zwei Jahren kamst du zur »Verbotenen Liebe«. Seitdem können wir dich montags bis freitags im Vorabend-Programm der ARD sehen. Viele aber fragen sich, was du vor deiner Zeit bei der »Verbotenen Liebe« getan hast und wie du an deine Rolle gekommen bist? Thore: Ganz klassisch: Abitur – Bundeswehr – Schauspielschule Spanien – Agentur in Berlin - Casting Köln – Verbotene Liebe :) !!!
SW: Hat sich dein Leben durch diese Rolle stark verändert?
Thore: Klar da sind immer Veränderung. Glaube das liegt einmal daran, dass ich mich mit der Zeit auch verändert habe und somit andere Dinge mit der Rolle mache als vielleicht vor zwei Jahren. Und natürlich vor einiger Zeit die große Veränderung durch die Storyschreiber. Christian entdeckt plötzlich eine ganz andere Seite an sich. Ich dachte immer das wäre soo unrealistisch, viele Menschen schreiben mir aber, dass diese Geschichte ihrer Lebensgeschichte sehr nahe kommt, ihnen hilft und das freut mich total !
Ach jetzt lese ich die Frage erst richtig....ne mein Leben hat sich dadurch nicht verändert ! :)
"Wenn der richtige Mensch kommt, egal ob
Mann oder Frau, wird etwas in einem geweckt
was bis dahin unterdrückt wurde."
SW: Deine Rolle Christian hat in den zwei Jahren schon viel erlebt. Ziemlich traurig ist die Geschichte rund um deinen Spielsüchtigen Serienvater, für den du unschuldig in den Knast gewandert bist. Warst du selbst einmal in einer Situation in der du auf die Hilfe von deiner Familie oder Freunde angewiesen warst - oder in der du helfen musstest?
Thore: Ich war zwar noch nie im Gefängnis, mein Vater ist nicht spielsüchtig oder Sonstiges, aber in jeder Familie gibt es immer Situationen in denen sie zusammenhalten muss. Für mich das Wichtigste überhaupt. Schlussendlich ist die Familie immer das erste und im Notfall auch das letzte Seil was einen hält. Ich glaube es gibt unzählige Situationen in denen mir meine Familie geholfen und mich aufgefangen hat. Also wo soll ich anfangen...
SW: Deine erste Serienfreundin war Nico. Zeitgleich war Coco in Christian verliebt. Am Ende gab es für Christian und Coco ein vorläufiges Happy-End. Das brisante dabei war, dass Coco ausgerechnet die beste Freundin von Nico war. Eigentlich eine »verbotene Liebe«. Würdest du dich privat auch in eine solche Dreieckskiste reinziehen lassen?
Thore: Nein auf keinen Fall. Das sage ich jetzt so, was natürlich totaler Bullshit ist, denn wenn man sich verliebt hilft alle Vernunft und alle Prinzipien nichts. Also sag ich es lieber so, ich würde es nicht drauf anlegen, das überhaupt Gefühle entstehen! Mal schaun, ne...
SW: In einer Soap ist nichts für die Ewigkeit, also war auch mit Coco irgendwann Schluss. Grund dafür war, dass sich Christian überraschend in Olli verliebte. Auch in der Realität soll sowas ja vorkommen. Aber etwas unrealistisch war die Entwicklung von Christian schon, oder? Thore: Hab ich ja gerade schon gesagt. Ich dachte das auch, aber wurde eines Besseren belehrt. So viele Menschen schreiben mir von ihren Geschichten und es ist so ähnlich. Wenn der richtige Mensch kommt, egal ob Mann oder Frau, wird etwas in einem geweckt was bis dahin unterdrückt wurde.
SW: Wie war deine Reaktion darauf, als man dir sagte, dass deine Rolle »schwul« wird?
Thore: Ich war sehr überrascht, dachte ich würde das nicht packen, also rein schauspieltechnisch! War ne riesen Herausforderung!
"Ich glaube ich habe viel meiner Unsicherheit
durch nen Witz überspielt..."
SW: Wie ist dein Verhältnis zu Jo Weil, der den Olli spielt?
Thore: Jo ist nen super Typ! Professionell, engagiert und nen bissel bekloppt! Super!
SW: Wie waren die ersten Drehtage, die ihr als ein Paar spielen musstet? War es für dich eine besondere Herausforderung, vielleicht sogar besonders lustig oder eine Rolle wie jede andere auch?
Thore: Es war natürlich nicht wie alles andere zuvor. Habe noch nichts vergleichbares gespielt! Die ersten Drehtage waren....puh anstrengend! Ich glaube ich habe viel meiner Unsicherheit durch nen Witz überspielt .... :-)
SW: Man kann ja fast davon ausgehen, dass es auch zwischen Christian und Olli nicht ewig halten wird. Was glaubst du? Verliebt sich Christian als nächstes noch einmal in einen Mann oder wieder in eine Frau? Und was wäre dir lieber?
Thore: Keine Ahnung was passiert! Solange die Geschichte gut geschrieben ist, ist mir das eigentlich Hupe! Aber Abwechslung ist besser also: Ne Frau!
SW: Im Moment hast du das Glück, dass du Hobby und Beruf miteinander verbinden kannst, denn nicht nur Christian ist ein begeisterter Boxer, sondern du auch. Bist du erst durch die »VL« zum Boxen gekommen oder bist du schon länger dabei? Man hat ja den Eindruck, dass viele der VL-Männer dem Boxsport verfallen sind...
Thore: Och geht, zwischenzeitlich waren Milan und Herbert noch da. Im Moment bin ich aber allein da. Milan spielt mehr Fußball und Herbert ist in München.
Ich habe durch Milan angefangen, als ich nach Köln kam, dann lies sich das gut mit der Geschichte verbinden!
SW: Du hast sogar mit Torsten May trainieren können. Er selbst meinte, du wirst ein klasse Sportler. Sowas geht runter wie Öl, oder?
"Ich war noch nie sooo fertig wie nach
dem ersten Training mit Torsten und Rüdi!"
Thore: Aber hallo, das Training mit ihm ist genial! Ne gute Mischung aus Spaß aber trotzdem der nötigen Härte. Ganz ehrlich ich war noch nie sooo fertig wie nach dem ersten Training mit Torsten und Rüdi!
SW: Und wie gefallen dir deine Boxdrehs bei »VL«?
Thore: Die sind eher anstrengend, man muss alles immer wieder gleich machen und total aufpassen! Ist eher wie Tanzen :) Dann noch so viele Komparsen und man selber im Mittelpunkt. Oh mein Gott, da ist jeder Fehler den man selber macht schon echt ärgerlich!
SW: Christian hat sich mit seinem öffentlichen Outing beim Boxen ins Abseits befördert. Auf der anderen Seite gibt es schwule und lesbische Politiker, Schauspieler und Moderatoren. Eigentlich in allen Bereichen fanden Outings statt. Beim Boxen und auch speziell beim Fußball sieht das anders aus. Glaubst du, dass ein schwuler Boxer oder auch Fußballer sich während seiner aktiven Karriere outen sollte oder wäre das gleichzeitig das Ende seiner sportlichen Karriere?
Thore: Ich will mir nicht anmaßen so einen Tipp zu geben, aber man muss realistisch bleiben. Muss man da eine so große Geschichte draus machen? Ich glaube man fährt zur Zeit immer noch besser wenn man es nicht an die große Glocke hängt, weil es einfach noch zu viele dumme Menschen gibt die damit ein Problem haben und es mit einer Schwäche verbinden, was ja totaler Schwachsinn ist! Es ist meiner Meinung nach ein Zeichen der Stärke dazu zu stehen wer man ist!
SW: Vermutlich bekommst du seit deiner Geschichte mit Olli plötzlich auch sehr viel Fanpost von Männern…
Thore: Jo das ist so, aber witzigerweise auch von Frauen! :) Und vor allem aus der ganzen Welt ...unglaublich!
SW: Verlassen wir die »VL« und sprechen mehr über deine Person. Ich habe gelesen, dass du auch gerne reitest. Ein Boxer auf einem Pferd? Wie passt das zusammen? Thore: Sieht komisch aus, ist aber so! Für das Reiten habe ich leider keine Zeit mehr, Boxen in Köln ist super zum abreagieren!
SW: Hilft es auf der Suche nach einer Freundin, wenn man als Junge ein Pferdenarr ist?
Thore: Nicht bei der Suche nach einer Freundin, aber bei der Suche nach einer „Bekanntschaft“!
SW: Bei soviel Sport... hast du dir auch die olympischen Spiele angeschaut? Thore: Jo, Reiten fand ich super und Beachvolleyball der Frauen! Sehr gut !
"Emails - Ebay - Erotik."
SW: Du warst auch auf der IFA. Wie hat es dir gefallen und bist du ein Technikfreak, der sich jede neue Konsole zulegt?
Thore: Halle 11 war DER Stand von Penthouse. Super! Habe ne alte Xbox und nen Gameboy, kann mit so Controllern nicht umgehen!
SW: Wofür und wie oft nutzt du das Internet? Hast du eine Lieblingsseite, die du unseren Usern empfehlen kannst?
Thore: Emails - Ebay – Erotik...hehe, ansonsten fällt mir gerade nichts mehr mit E ein (lacht).
SW: In jedem SWtalk taucht diese Frage auf, so auch bei dir: Ist dir beim Dreh schon einmal etwas Peinliches passiert? Und gab es privat peinliche Situationen von denen du uns berichten magst? Thore: Nein nie ! :)
SW: Was sind drei typische Eigenschaften von Thore Schölermann?
Thore: Optimist – bescheuert – ab ins Sauerland in den Wald!
"Ich sage zu oft was ich denke
UND ich vergesse sehr gerne
Geburtstage!"
SW: Was schätzen deine Kollegen und Freunde an dir und wofür könnten sie dich manchmal auch hassen?
Thore: Was sie schätzen müsst ihr sie fragen! Ich hoffe irgendwas! Aber hassen könnten sie, dass ich oft zu extrem reagiere und sage was ich denke UND ich vergesse sehr gerne Geburtstage!
SW: Durch deinen Beruf hast du sicherlich die Möglichkeit hin und wieder andere Prominente kennenzulernen. Gibt es da eine Person, von der du positiv oder negativ überrascht warst?
Thore: An das Positive kann man sich ja so oft nicht erinnern, leider ! An das Negative kann ich mich meistens auch nicht erinnern weil ich da überhaupt kein Bock drauf habe mich damit zu beschäftigen, zum Glück ! Sonst würde ich hier aber bestimmt auch keinen Namen nennen !
SW: Gibt es einen Prominenten, auch international, den du gerne kennenlernen eines Tages kennenlernen würdest?
Thore: Puh...so ein Verlangen habe ich ja gar nicht. Tja vielleicht mal arbeitstechnisch Herrn Spielberg ! :) Privat....Scarlet Johannson...och joa!
SW: Wie bist du an deinen eher nordischen Vornamen gekommen? In NRW dürfte er eher selten auftauchen…
Thore: Da müsst ihr meine Eltern fragen! Wer weiß, wo sie vor 24 Jahren Urlaub gemacht haben....
SW: Du strandest auf einer einsamen Insel und kannst nur drei Dinge mitnehmen. Welche wären das und wie lange würdest du es auf der Insel aushalten?
Thore: Ewig! Hund, Messer, Feuer!
SW: Nun nennen wir dir noch 5 Begriffe und du sagst uns, was dir dazu spontan einfällt. Begriff Nummer 1: Axel Schulz...
Thore: Mein einziges Autogramm, warum auch immer !
SW: Skandinavien
Thore: Oh man mein Traum, ich liebe den Norden! Kommt glaube ich auch mein Name her!
SW: Rocky Balboa
Thore: Hans Wurst!
SW: TV total Thore: War mal besser!
SW: Amy Winehouse
Thore: Drogen olÉ!
SW: Vielleicht kennst du auch schon unsere abschließenden »was und warum«-Fragen: PC oder Mac? Thore: NOCH PC, leider :) ! Will nen MAC!
SW: Sommer oder Winter?
Thore: Beides, aber richtig! Sommer warm - Winter richtig kalt! Hasse das Zwischending!
SW: Duschen: Morgens oder abends?
Thore: Morgens! Oder morgens und abends.
SW: Feiern: Privat oder Disco?
Thore: Gerne privat gemütlich aber zwischendurch muss es auch richtig krachen!
SW: Saunalandschaft oder Spaßbad?
Thore: Erst 30 Bahnen schwimmen dann Sauna.
SW: Das war auch schon die letzte Frage. Vielen Dank für deine Zeit und weiterhin alles Gute und viel Erfolg.
Thore: Danke euch auch ! Waidmansheil!
SW: Und nicht vergessen. Thore ist natürlich auch bei den »CMA - Celebrity Magazine Awards 2008«, dem Publikumspreis der »Streetwalk« nominiert in der Kategorie »Beliebtester Soap-Schauspieler«. Außerdem ist »Verbotene Liebe« als beste Soap nominiert. Die Votings starten am 12. Oktober.
Im Interview wurden Jo und Thore gefragt, wann sie denn auf der homepage der Verbotenen Liebe bei den "Top Ten der Gefühle" genannt werden. Jo meint, dass die beiden ja in der Ausstrahlung gerade erst 3 Wochen ein Paar wären.....
...und, dass die beiden nochmal wieder kommen und die schönsten Lovesongs im Duett singen....????
.
Na, schaut euch die 3 Teile des Interviews gleich an:
Thore plauert unter dem Weihnachtsbaum, wie er Weihnachten verbringt.....
.
.
Christmas Interview Nr. 2: Dezember 2007
Thore Schölermann & Monica Invancan machen einen Christmas Punch.
VIVA LIVE: 03. September 2007
Thore Schölermann & Kristina Dörfer bei VIVA LIVE
(Ausschnitte des Interviews)
Was hast du uns mitgebracht Thore?
Thore: Ich bin ja total der Geschenke Typ. Ich schenke ja total gerne und mir
wurde gesagt ich soll irgendwas von Zuhause mitbringen. Ich hab das hier zuhause gehabt (hält ein Damen-Shirt hoch), ich glaube es gehört gar nicht mir, aber ich hab es mal einfach mitgebracht.
-
Aber das ist ja für eine Frau. Ziehst du so was privat an?
Thore: Ich weiß nicht wie es zu mir in die Wohnung kommt.
Oder ist es von einer Liebschaft?
Thore: Keine Ahnung, es lag auf jedenfall da rum. Meins ist es glaube ich nicht oder? Ne meins ist es nicht! Ich trag ja gerne so was, aber das?
Ihr habt ja beim drehen einer Szene gar nicht soviel Zeit, da heißt es zum Beispiel Schnips jetzt sei mal besoffen usw. Wie macht ihr das?
Thore: Geht, wir haben ja schon Zeit, wir kriegen die Bücher ungefähr 3 Wochen vorher und können uns ja schon vorbereiten.
Übt ihr denn 3 Wochen vorher? Jetzt mal ehrlich.
Thore: Besoffen spielen, ich übe das öfter mal. Ja wir hatten ja jetzt die Fete der 3.000 Folge und da haben wird das alle gemeinsam geübt besoffen zu spielen.
Wie übt man das als Schauspieler? Ist man dann zuhause, trinkt man dann wirklich, und filmt das vielleicht, wie man besoffen ist und was man dann macht oder so?
Thore: Ja wie macht man das? (lacht). Ich glaube erst mal so Feldkunde betreiben und am besten selber sich ganz viel betrinken und dann läuft das einfach so.
-
Thore du spielst bei Verbotene Liebe Christian Mann. Kannst du uns den mal ein bisschen beschreiben?
Thore: Also der Christian ist eher eigentlich so das Gegenteil von Olivia. Er ist der nette Sohn, der nicht fremd geht, immer versucht alles richtig zu machen, bei dem schon viel im Leben falsch gelaufen ist, der sehr viele Schicksalsschläge hinter sich hat und dadurch ein kleiner Moralapostel geworden ist. Er ist eigentlich ein netter Typ. Ich glaube das halt soviel passiert ist, wird mit ihm auch noch was passieren. Was ich natürlich nicht sagen darf.
Gülcan von VIVA bezeichnet Christian daraufhin als „Minispacko“.
Thore: Ja wenn du das so sagst, ist er eben ein Minispacko (lacht).
Wie gehst du denn damit um, dass so viele Mädels hinter dir her sind?
Thore: So schlimm ist es ja auch nicht (verlegen).
Ach komm, das findest du doch gut?
Thore: Natürlich finde ich das gut, wer findet das denn nicht? Aber es ist auch irgendwie komisch. Aber ich muss auch ehrlich sagen, ich hab seit ich da mitspiele wenig Mädchen kennengelernt, also privat. Ich weiß nicht, ob ich damit jetzt anders umgehe es läuft jetzt nicht so wie man sich das vorstellen würde.
War das schon in deiner Schulzeit so, dass du ein Sunnyboy warst? Du bist ja einer von den begehrten Schauspielern, die bei Verbotene Liebe mitspielen. War das in deiner Schulzeit denn auch schon so, dass die Mädels bei dir Schlange standen?
Thore: Ne, gar nicht (lacht…verlegen)… Ja nein also ich hatte auch mal 1-2 Freundinnen, ganz normal, ja was soll ich denn sagen? Und ich warte natürlich auf die große Liebe.
-
Also du bist noch nicht in festen Händen?
Thore: Ich bin Single.
Schon lange?
Thore: Ja, jetzt schon etwas länger, seit ich bei Verbotene Liebe bin habe ich so wenig Zeit und deshalb bin ich in der Zeit Single. Davor hatte ich lange eine Freundin, aber das Singleleben ist auch mal ganz gut.
Was hast du gemacht, bevor du bei Verbotene Liebe angefangen hast? Hast du da auch Schauspielunterricht genommen?
Thore: Ich war ein halbes Jahr auf einer privaten Schauspielschule und bin dann hier nach Berlin zu einer Agentur gekommen, zu Sascha Wuensch, und danach dann direkt zu Verbotene Liebe. Das ging eigentlich Ruck Zuck, nach Abitur, Bundeswehr, Schauspielschule privat und dann saß ich auf einmal in Köln bei VL. Ja völlig verrückt. Am Anfang konnte ich das echt gar nicht glauben, aber jetzt bin ich schon fast 1 Jahr dabei.
Haben denn Kollegen von der Bundeswehr was dazu gesagt, die gucken das ja wahrscheinlich nicht so oft?
Thore: Jetzt im Internet hat ein Kumpel durch Zufall, ein Foto von mir gefunden, wie ich da in voller Montur stehe und hat mich jetzt angeschrieben. Und ja klar, aus allen Bereichen trifft man da Leute wieder, die einen jetzt irgendwo gesehen haben und sprechen mich darauf an.
Thore und Kris spielen nun ein Synchronisationsspiel (Szene aus Fluch der Karibik… Thore ist die Frau J )
Müsst ihr so was auch mal machen? Macht ihr auch solche Sachen wo ihr eure Stimmen hergebt (z.B. für Filme)?
Thore: Also ich nicht, also würde ich gerne, aber noch absolut nicht. Aber du Kris singst doch und gibst deine Stimme her. Hast doch eine schöne Stimme.
.
Inzwischen läuft bei VIVA ein Song von Lisa Bund….
Wie fandet ihr das Lied? Das war doch ganz knuddelig oder? Aber es wird ja immer über Lisa gesagt, dass sie eine Zicke ist. Wie seht ihr das?
Thore: Ja knuddelig passt sehr gut. Wir haben sie auch einmal kennengelernt. DSDS wurde ja direkt bei uns in Köln gedreht, also neben unserem Studio. Ne also zickig war sie nicht.
Habt ihr dort dann alle von DSDS kennengelernt?
Thore: Da waren immer 10.000 Fans und dadurch liefen die immer bei uns mal vorbei, aber wir haben jetzt nicht alle kennengelernt. Die hatten ja gar keine Zeit, denn die waren ja nur im Stress.
Habt ihr denn den richtigen Superstar den Mark Medlock kennengelernt?
Thore & Kris: Ne, den haben wir nicht kennengelernt.
Der ist aber gut oder?
Thore: Ja…also ich mag die Mucke jetzt nicht so, aber….´
,
Bald ist ja bei Verbotene Liebe großer Geburtstag?
Thore: Genau, wir haben ihn schon gefeiert und die Zuschauer können ihn am 5. September feiern, denn da wird nämlich die Doppelfolge 2999 und 3000 ausgestrahlt. Unglaublich und das in Paris.
Und gibt es da etwas besonderes?
Thore: Wir durften die Folge natürlich schon sehen und es sind wirklich zwei ganz schöne Folgen geworden. Und Paris, klar das Flair, unglaublich und es passieren sehr viele Dinge. Also es sind zwei super Folgen, kann ich nur empfehlen. Unbedingt einschalten und schauen.
Es ist alles drin, Sex, Mord und Totschlag, alles was ihr sehen wollt.
.
Hier könnt ihr euch die Videos dazu ansehen:
-
Part 1
-
Part 2
Part 3
-
STUDIO EINS (ARD): 2007
Mariangela Scelsi & Thore Schölermann
STUDIO EINS (ARD): 02. Juli 2007
Liebe Zuschauer, sie haben bestimmt die romantische Entstehung des neuen Paares Christian und Coco in der Verbotenen Liebe gesehen und ich habe Christian hier bei mir im Studio. Herzlich Willkommen Thore Schölermann, schön das du da bist.
Thore: Hallo, danke das ich hier sein darf.
Du hast eine sehr bewegte Rolle, also du bist nach Düsseldorf gekommen zu deinem Bruder, arbeitest da, warst vorher im Knast, „unschuldig“, hast dich mehrfach mit deinem Vater gestritten usw. , dein Vater ist gestorben, dann warst du mit Nico zusammen, ihr seid getrennt und jetzt hast du die Liebe deines Lebens gefunden, Coco.
Thore: Ja endlich, der Christian hat soviel mitgemacht. Also das mit dem Knast, die ganze Vergangenheit, völlig verrückt und jetzt endlich hat er das gefunden, was er braucht, glaube ich und hoffentlich bleibt das auch erstmal so.
Das werden wir sehen, ihr seid jetzt gerade erst zusammen gekommen, ihr habt euch eure Gefühle gestanden. Und wie ist das so, ist Coco besser als Nico?
Thore: Ach ja, sie hat so ihre Vorzüge… und äh also…..
Zum Beispiel?
Thore: Äh z.B.? Also nein…nein, Nico war auch super, also toll, aber es war halt oft sehr kompliziert und ich glaube, dass es der größte Vorteil an Coco ist, dass sie halt unkomplizierter und lockerer ist. Und das findet der Christian glaube ich gerade weil er im Moment soviel erlebt hat und immer Diskussionen immer hin und her, Gefängnis Bla Bla, gut. Da er jetzt einfach mal entspannt eine Beziehung führen will.
.
Jetzt ist es aber ganz schön, also ich finde so ein bisschen Tabubruch, es ist ja letztendlich die beste Freundin von deiner Ex, würdest du das privat auch machen?
Thore: Nein, nie absolut, also es ist das absolute Tabu für mich, also wenn ich überlege die Freundin von meinem besten Freund, das geht gar nicht, also ist für mich keine Diskussion.
Hat der Christian eigentlich vorher gemerkt, über die ganze Zeit wo er mit Nico zusammen war, dass die Coco ein Auge auf ihn geworfen hat?
Thore: Ne, gar nicht, also das war ja das, er ist ja so, ich weiß nicht, ob er Scheuklappen auf hatte, aber er hats null gepeilt. Das war ja so, wirklich das kam ja eigentlich schon wie mit dem Vorschlaghammer, da hätte er es eigentlich merken müssen, aber er hats überhaupt nicht kapiert, verrückt irgendwie.
Bisschen verdaddelt der Christian?
Thore: Genau, da hab ich dann auch gedacht, ey Christian jetzt langsam, aber ne, er hat es nicht kapiert……aber jetzt endlich.
Du bist ja jetzt schon ne ganze Weile bei der Verbotenen Liebe, seit letztes Jahr November. Hast du dich jetzt schon so richtig gut eingearbeitet? Und hast du denn auch Punkte gefunden oder bist du noch ein bisschen orientierungslos?
Thore: Ne, orientierungslos nicht, aber ist klar, sieben Monate, fast jeden Tag gedreht und da kommt jetzt natürlich auch so Routine rein, man kennt die Abläufe und man kennt die Rolle auch und das ist in jedem fall schon viel angenehmer als am Anfang. Wenn ich überlege, oh Gott wie aufgeregt ich war und da hingekommen bin jeden Tag….
Scheint ja so ganz gut zu funktionieren mit deiner Schauspielerei, denn du hast dich jetzt für einen Zweitjob entschieden, dachtest dir so……
Thore: Genau
….. „Mensch ne, andere machen das auch, ich mach das auch“….
Thore: Ja ich brauch mehr Geld
….Was machst du?
Thore: Ich kellner im Moment noch bei meiner Schwester, die hat hier in der nähe von Köln ein Restaurant aufgemacht, in Bedburg, kann ich ja ganz schnell Werbung mache (lacht). Nein, äh in Bedburg, das ist ein kleines Städtchen in der nähe von Köln, 25km entfernt und da hat sie das „Visa Vino“ aufgemacht, hat da ganz viel Liebe reingesteckt.
.
.
Und da stehst du dann jeden Abend an der Bar?
Thore: Genau, also im Moment braucht sie halt einfach ein bisschen Hilfe und so ein paar Kölsch zapfen, mal was an den Tisch bringen und das mache ich gerne, hab ich früher schon zum Kohle verdienen gemacht.
Und ich meine das machst du ja bei Gregor auch?
Thore: Genau, ich kann auch ein bisschen fürs No Limits üben, genau (lacht).
Thore: Und ne, es macht mir einfach Spaß. Kellnern und hinter der Bar arbeiten ist einfach super. Klar es macht auch Spaß davor zu sitzen und Bier zu trinken, aber auch dahinter zu arbeiten macht sehr viel Spaß (lacht).
Thore ich danke dir das du hier warst.
STUDIO EINS (ARD): 28. Dezember 2006
Er ist ja der neue in der Verbotenen Liebe, er ist der kleine Bruder von Gregor Mann, sein Name ist Christian Mann, , aber in einem Bereich ist er ein ganz ganz großer, Missverständnisse in die Welt setzen. Heute sitzt er bei mir im Studio. Der Schauspieler Thore Schölermann.
Thore: Hi, danke
Du siehst ja ganz fit aus nach Weihnachten.
Thore: Ja Weihnachten war auch für mich super entspannt. Also nach der vielen Arbeit wirklich zu Hause so mit Familie, alles ganz ruhig, ja wirklich entspannt.
Das stelle ich mir doch komisch vor, wenn du sagst Familie und ganz ruhig, geht das zusammen? Seid ihr einekleine Familie?
Thore: Es geht, eigentlich nicht so. Wir haben diesmal wirklich nur im Rahmen der Eltern, meinem Bruder, meiner Schwester zuhause gemütlich gegessen, gemütlich getrunken und mit den Geschenken haben wir es diesmal auch ganz entspannt gemacht, dass sich jeder nur eine Sache geschenkt hat. Wir haben gewichtelt.
Ihr habt gewichtelt? Wie habt ihr das gemacht, wusstet ihr vorher, wem ihr was schenken wollt?
Thore: Ja, wir haben einfach alle Namen auf Zettel geschrieben, das war so eine spontane Idee, haben dann alle Namen in einen Topf geworden und jeder hat dann einen gezogen. Er durfte dann nicht sagen, wen er gezogen hat und dann gings los, also es war super.
Was hast du bekommen?
Thore: Ich hab einen Koffer bekommen. Ja sehr spartanisch, aber super für mich jetzt.
Aber eigentlich praktisch, denn du bist ja viel unterwegs und hast so zumindest dein schönes Geschenk bekommen.
Thore: Genau
Wann hast du zum letzten mal in Ruhe vielleicht sogar mit Freunden oder Familie zusammen die Verbotene Liebe gesehen?
Thore: Gestern, jetzt nach Weihnachten, ja wir haben uns hingesetzt, ganz gezielt und komm jetzt gucken wir uns das mal ganz gemütlich an, weil ich habs vorher echt noch nie alleine geguckt…. Jetzt im Fernsehen und ja gerade gestern war ich dann auch gar nicht zu sehen. Ja alle saßen da, haben jede Szene geguckt und am Ende war es vorbei und....
Wollen wir mal hoffen, dass die ganze Familie heute auch schön am Fernseher sitzt, damit sie dich wenigstens jetzt mal sehen können. Und wir beide gucken uns das ja sowieso gleich an und heute weiß ich das du auf jedenfall auch dabei bist.
Thore: Oh ja
In der Rolle, der Christian, der sorgt ja wirklich für einigen Stress und Missverständnisse, entweder ist Coco sauer oder Nico ist sauer. Kennst du das aus dem eigenen Leben, so Missverständnisse?
Thore: Äh…ja, ich denke schon, ja klar, also jeder kennt das ja irgendwie, das mal irgendwo ein Missverständnis ist.
Auch wenn es um eine Frau geht?
Thore: Ja schon, aber ich…. Das…. Da reden wir das nächste mal drüber (leicht verlegen)
Da wirst du ganz schweigsam zu dem Thema (beide lachen). Ich hake da später nach….wir sehen uns nämlich nach dem Marienhof auf jedenfall noch mal wieder und bis dahin hab ich ihn vielleicht soweit, dass er uns die Geschichte erzählt.
Das Jahr 2006 geht zu Ende….
Thore: Oh ja
Und wie wars?
Thore: 2006…oh mein Gott, soviel neues, echt vollkommen verrückt. Also ich freue mich auf 2007. Ich hoffe das es genauso aufregend wird und so bleibt, immer was neues und absolut gut.
Seit 3 Monaten bist du dabei bei der Verbotenen Liebe, hast wahrscheinlich schon viele Erfahrungen gemacht?
Thore: Ja also, ja völlig, wirklich, es wird immer besser….also ich finde für mich vom Gefühl her einfach besser.
Wie ist denn das mit der Liebe bei dir eigentlich….Single oder verliebt verlobt verheiratet?
Thore: Ich bin Single.
Aha
Thore: Ja
Dann habe ich jetzt genau das richtige für dich. Bei uns gibt es jetzt das Sofageflüster…..ein Pärchen sitzt auf dem Sofa und überlegt wie die beiden sich kennengelernt haben und vielleicht kannst du dir das ja ganz genau anschauen und bekommst noch eine Inspiration wie du das nächstes mal mit deiner Freundin zusammen sitzen kannst.
Thore: Das mache ich, ha, ganz genau
Nach einer Pause (in der Zwischenzeit lief Marienhof)
Ein schöner Fernsehabend bei uns im Ersten sagt auch Thore Schölermann aus Verbotene Liebe. Wir beide haben uns eben Verbotene Liebe und Marienhof zusammen angesehen. Und jetzt warst du ja endlich zu sehen in der Verbotenen Liebe.
Thore: Ja heute mal.
Und wie ist das für dich?
Thore: Ganz komisch, also ich würde am liebsten jede Sendung noch mal drehen, weil ich echt alles komisch finde, mich selber sprechen zu hören und so zu reden und ich weiß nicht, für mich ganz komisch und unangenehm eigentlich.
Gar nicht stolz drauf?
Thore: Ja stolz schon irgendwie…ja, aber es ist komisch und ja… (lacht)
Wir freuen uns dann auf 2007, da werden wir dich noch ganz oft sehen. Apropro 2007. Wie feierst du Silvester?
Thore: Erst mit meinen Geschwistern, wir werden schön essen, Fondue und dann feiern gehen, in die Stadt oder erst zu Hause, mal gucken. Auf jedenfall richtig…das Jahr 2007 wird richtig eingeläutet.
Wie richtig begrüßt?
Thore: Ja genau (lacht).
Soll ja auch großartig weitergehen?
Thore: Stimmt, aber Hallo.
Hast du Tiere zu Hause?
Thore: Ja mehrere, oh Gott, ich hab 3 Hunde, ein Schwein, zwei Enten, fünf Hühner…
Echt?
Thore: Ja wir haben zu Hause ein bisschen Platz und haben da halt ein paar Tiere, auch noch zwei Pferde.
Ist ja fast wie auf Gut Aiderbichl, das sehen wir uns nämlich gleich um 18:50 Uhr an, die Tierretter von Gut Aiderbichl. Aber zuvor sehen wir uns noch mal an, was denn morgen abend in unserer neuen Freitagsserie: „Das beste aus meinem Leben“ passieren wird….da spricht nämlich immer jemand mit dem Kühlschrank. Hast du schon mal mit dem Kühlschrank gesprochen?
Thore: Bestimmt, da kann ich mich aber wahrscheinlich nicht dran erinnern, weil ich vorher Alkohol getrunken habe.
Verstehe. Das ist das erste mal, dass es jemand zu gibt (beide lachen) mit dem Kühlschrank gesprochen zu haben. Thore herzlichen Dank für den Besuch. Wir sehen ihn dann wieder morgen in der Verbotenen Liebe und dann gibt es auch ein großes Geständnis.
STUDIO EINS (ARD): 01. Dezember 2006
Liebe Zuschauer, es war mal wieder Zeit in der Verbotenen Liebe für neue Männer zu sorgen, deshalb unterstützt Thore Schölermann seit einigen Folgen das Serienteam. Er spielt Christian den Bruder von Gregor Mann und ist heute bei uns im Studio. Herzlich Willkommen.
Thore: Guten Abend.
Du bist der neue bei der VL. Wie ist das?
Thore: Oh Gott, der neue ja absolut verrückt, ich bin ja nicht nur der neue in der Verbotenen Liebe, ich bin neu Schauspieler, bin sozusagen neu in Köln, absolut neues Leben auf einmal, das ist vollkommen irre, also unbeschreiblich.
Du machst einen sehr glücklichen Eindruck.
Thore: Ja klar, natürlich ich kann endlich arbeiten, ich hab jetzt eine Rolle, jetzt kanns richtig losgehen und das ist für mich die super Chance und ja ich freu mich einfach nur.
Du hast vorher die Schauspielschule besucht, witzigerweise auf Mallorca, das stellt man sich jetzt sehr spaßig und sonnig vor. Wie war das?
Thore: Ja, genau so war es auch, ich bin natürlich nach Mallorca gegangen, weil da konnte ich Urlaub machen und die ganze Zeit hab ich nur am Strand gelegen, nichts anderes gemacht (lacht)…. nein natürlich nicht, also davor hatte ich eigentlich Angst, dass ich nach Mallorca komme, auf diese Schule und das das nicht Ernst genommen wird von anderen, die da auch sind und das war absolut nicht so. Ich hab noch nie so wenig auf Mallorca gefeiert und weil einfach….. von morgens bis abends Schule war. Ich hab da sehr viel über mich und das Land Mallorca (Spanien) gelernt und hatte da keine Freunde oder Bekannte.
Also hast du dort Handwerk für die Verbotene Liebe gelernt. Die Rolle hast du ziemlich schnell bekommen. Was hat man dir gesagt, sollst du für eine Person spielen, als man dir die Rolle angeboten hat?
Thore: Am Anfang war das alles noch sehr offen, es stand noch nicht genau fest. Es war ein junger, sympathischer, aufgeschlossener Typ, der in seinem Leben sehr viel mitgemacht hat und jetzt nach Düsseldorf kommt und einen Neuanfang probiert und mit dem vorher eigentlich abgeschlossen hat, weil er halt so viel mitgemacht hat und seine Mutter sehr früh gestorben ist. Mit seinem Vater hat er auf einmal Probleme und jetzt ist das halt für ihn ein neues Leben in Düsseldorf. Das besondere was ihn so ausmacht und gerade dadurch ist er so anders, ist das er eine sehr klare Linie für sich in seinem Leben geschaffen hat, in Sachen Freunde, Frauen (absolut), er ist ganz anders als z.B. sein Bruder.
Der hat es ja Faustdick hinter den Ohren gehabt, zumindest einige Folgen lang.
Thore: Ja genau und das weiß der Christian ja auch. Der kommt dahin, hat seinen Bruder 10 Jahre lang nicht gesehen und auf einmal wird er da mit Sachen konfrontiert, die für ihn absolut nicht gehen. Das ist für ihn was ganz neues.
.
Also kommt der kleine Bruder und hält auch mal den Zeigefinger hoch und sagt: „so nicht“.
Thore: Äh ja, Äh ja, vielleicht (lacht)
.
Wer hat dich denn so ein bisschen an die Hand genommen hinter den Kulissen, mit wem bist du dann losgezogen, mit wem bist du befreundet?
Thore: Ja, direkt mit Andreas habe ich sofort was getrunken in Köln. Das war erstmal super. Das erste Kölsch hier mit Andreas getrunken zu haben, dann mit den anderen, also mit dem ganzen Team. Das war so schön. Ich bin da hingekommen, war total nervös, wusste überhaupt nicht was mich da erwartet, die Schauspieler, das die mich vielleicht so angucken, wie „das ist der neue, jetzt wollen wir mal gucken, was du kannst und wie du bist“. Aber es war super, ich bin da hingekommen und alle kamen sofort auf mich zu: „Komm Thore wir machen mal was“. Mit Mariangela gehe ich Boxen und mit dem Milan und mit der Lilli auch, also ich mache mit fast allen etwas zusammen, auch mit der Verena, es ist alles super.
.
Dann finden die dich bestimmt auch total nett und wir dich auch.
Thore: Ich hoffe (lacht).
.
Wir gucken uns nun weiter die Verbotene Liebe an, also die nächste Folge. Und vielen Dank das du bei uns warst.